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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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einer Reihe meist kleinerer Formen mit verkürztem Gewindegelten kann Diese kleinen, dünnschaligen, hellbraun ge-färbten , durchscheinenden Gehäuse rechtfertigen zwar garoft nicht den Namenfuscus gehören aber dennoch nachder Kürze und Form des Gewindes hieher. In kalkarmenWassern lebende Thiere haben öfters angefressene Gehäuse.

5. ~V@V. septentnonalis, Clessin, Verh. naturwiss. Ver. Hamburg 1875 p. 253.

Gehäuse: mit spitzem, ziemlich verlängertem Gewinde,das etwas länger als die Mündung ist; ziemlichFig. 254. dünnschalig; Oberfläche häufig gerunzelt; Um-gänge 7, langsam zunehmend, verhältnissmässigstark gewölbt; Mündung breit-eiförmig.

Länge 16 mm, Breite 7 mm.

Länge der Mündung 7,5 mm, Breite 4 mm.Wohnort. Bis jetzt nur in Holstein be-obachtet und mir von Herrn Petersen mitge-getheilt.

l. septentrio- Bemerkung. Ich habe diese Form nurwegen ihrer stark gewölbten Umgänge ausge-gesehieden, wodurch sie sieh wesentlich von L. turriculaunterscheidet. Im Uebrigen mag das bei Var. fusca Ge-sagte auch für die vorstehende Varietät gelten.

L. palustris ist eine circumpolara Art, da die nordameri-kanische L. elodes, Say mit ihr identisch ist und wahrschein-lich auch L. umbrosa, Say, exilis, Lea und reflexa, Say zuderselben zu rechnen oder höchstens als deren Varietätenzu betrachten sind. Es ist mir undenkbar, dass Linn4unsere starkscbaligste Limnaea mit dem Speciesnamen fra -gilis belegt haben sollte. Aber auch wenn dies der Fallwäre, scheint es mir unpraktisch, den Linneschen Namenan Stelle des sich überall eingebürgert habenden Namenspalustris zu setzen, weil ein derartiges Beginnen nur un-nöthige Verwirrung stiften würde. L. palustris var. suc-cineus, Kobelt ist eine sehr dünnschalige Form mit schwa-chem zerbrechlichem Mundsaume, welche bei nur 5 Um-gängen auf unvollendete Exemplare gegründet zu sein scheint.