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9. Limnophysa glabra, Müller.
Buecinum glabrmn, Müller, Verm. Ixist. II. p. 135.
Limnaem elongatus, Drap. hist. moll. p. 52 t. 3 fig. 3. 4. — Rossm. leon. fig. 58.
C. Pfeiffer, Naturg. I. p. 92 t. 4 fig. 26.
— leucostoma, Miehaud, Compl. p. 89 Nr. 9.
Limnaect glabra, Kobelt, Nassau p. 178 t. 4 fig. 13.
— gläber, Stein, Berlin p. 68 t. 2 fig. 9. — Küster, in Chemnitz ed. 2
p, 21 t. 4 fig. 20—23.
Anatomie: ?
Thier: dunkelstahlgrau, Fühler heller, fast durch-scheinend.
Gehäuse: sehr verlängert-thurmförmig, dünnschalig,durchscheinend, sehr fein gestreift, von gelblicher Horn-farbe; Umgänge 7—8, sehr langsam zunehmend, gewölbt,der letzte kaum etwas breiter als der vorletzte; Naht seicht;Mündung klein, kaum ein Drittel der Gehäuselänge einneh-mend, spitzeiförmig; Spindelfalte sehr deutlich,
Spindel unter 'derselben stark zurückgebogen; Fig. 255.Mundsaum scharf, nicht erweitert, häufig mitweisser, vom Rande etwas entfernter Lippe be-legt.
Länge 14 mm, Breite 4,5 mm.
Länge der Mündung 5 mm, Breite 2,8 mm.
Wohnort. In Gräben und Sümpfen, über-haupt in stehenden Wassern.
Verbreitung. In Mittel- und Nord- L, glabra.deutschland ; im Süden fehlt sie etwa bis zumMaingebiete; ziemlich selten.
Grössen unterschiede. Nicht bedeutend; die klein-sten vollendeten Gehäuse erreichen etwa 9 mm Länge.
Formvarietäten. Die vorstehende Art ist wenigAenderungen unterworfen, woran ihre Seltenheit theilweisedie Schuld tragen mag. Ich erkenne in der von Westerlund(Fauna Sueciae p. 322) aufgeführten Var. elongata die voll-endete Normalform. Der mit einer Lippe belegte Mund-saum ist Regel und kann als Massstab für das ausgewach-sene Gehäuse gelten.
1. Var. subulata, Kickx, Moll. Brab. p. 60 Nr. 74 fig. 13. 14. (Küster
1. c. fig. 22 u. 23t.
Gehäuse: kleiner, mit mehr spitzem, tburmförmigem