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drückt, mit in der Mitte derselben gelegenem Kiele; raschzunehmend, ohne dass sieh der letzte gegen die Mündungbeträchtlicher erweitert; Mündung schmal-herzförmig, Mund-saum scharf.
Durchm. 7,8 mm, Höhe 1,3 mm.
Bemerkung. Plan, deformis ist jedenfalls als soge-nannte gute Art zu betrachten, wenn sie auch auf wenige Seeenbeschränkt ist. — PI. devians, Porro, Mal. Comm. p. 54kann ich nicht für identisch mit der vorstehenden Arthalten, weil er weder nach Abbildung noch BeschreibungPorro’s den für deformis charakteristischen Kiel besitzt, undnur die abnorme Gewindeverschiebung mit demselben ge-mein bat.
12. Gy rau Ins limophilus, Westerlund.
Flan. limophilus, West. Beschreib, und Kritik neuer Moll. Malak. Blatt, XIV.1867 p. 204.
— — — Exp. critiq. p. 334. — Malak. Studien in Malak. Blatt.
XXII. 1875 p. 113 t. 4 fig. 16—18.
Pig. 285.
Thier nicht beschrieben.
Gehäuse: gedrückt, oben in der Mitte mit leicht einge-senktem Gewinde, unten breit eoncav; meist dunkelhornfar-ben, wenig glänzend, mit sehr feinen Spi-ral- und Querstreifen; Umgänge 5, lang-sam und regelmässig zunehmend, rundlich;der letzte gegen die Mündung etwas zu-sammen gedrückt, nicht erweitert; Nahtbeiderseits tief: Mündung gedrückt-rund-lich, sehr schief; Mundsaum scharf, dünneinfach. Der obere Rand bogig vorgezo-gen, der untere stark eingebogen. Ränderdurch eine dünne Schwiele verbunden.Durchm. 6 mm, Höhe 1,5 mm.Verbreitung. Bis jetzt nur beiHannover und Dieskau bei Halle a/Sle. ,Gross-Minmelage bei Quackenbrück, in derHase bei Kempen , Kahlbude bei Danzig; wabrscheilich imnördlichen Deutschland mehr verbreitet.
G. limophilus.