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Bemerkung. Die Art unterscheidet sich von Gyr.albus durch das langsamere und regelmassigere Zunehmender Umgänge, deren letzter sich gegen die Mündung nichtauffällig erweitert. Ferner sind namentlich die früherenUmgänge weniger gedrückt, wie bei der genannten Art,und gewöhnlich hat die letztere auch einen oder einenhalben Umgang weniger. — Nach Westerlund findet sichG. limophilus ausserdem in Schweden . Norwegen und inTirol.
13. Gyraulus stelmachaetius, Bourguignat.
Plan, stelmachaetius, Bourg. 1860. Bretagne p. 136. t. 2 fig. 10—13.
— Roffiaeni, Colbeau, 1865. Ann. ,'soc. malac. Belgique I. 1865 p. 14 t. 2
Fig. 286.
Thier: nicht beschrieben.
Gehäuse: gedrückt; oben nur die Mitte etwas einge-senkt. unten breit-concav; meist von röthlicher Farbe, starkquergestreift, aber selten mit deutlichen,vereinzelten Spiralstreifen; — Umgänge4 1 / 2 , rasch zunehmend, ohne dass der letztesieh auffallend erweitert, nach beiden Sei-ten stark gewölbt und durch eine tiefeNaht getrennt, rundlich, gegen die Mün-dung nicht zusammengedrückt, in derMitte mit stumpfen, in einen Hautsaumauslaufender Kiel . Mündung ziemlich weit,sehr schief, rundlich; Mundsaum scharf,der obere Rand sehr vorgezogen, bogig;
Ränder durch eine dünne Schwelle ver-bunden.
Durcbm. 7 mm, Höhe 1,8 mm.
Verbreitung. Bad Steben in Bai-ern in eisenhaltigem Wasser, wodurch die röthliche Färbungerzeugt wird.
Bemerkung. Die vorstehend beschriebene Art habeich aufgeführt, obwohl ich bezüglich deren Artberechtigungeinigen Zweifel hege. Sie findet sich nämlich auch ausser-halb Deutschland nur mit röthlicher Färbung, die von demeisenhaltigen Wasser, in dem die Form sich findet, herrührt. Es
G-. stelmachaetius,