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scheint daher, dass sie eine durch die Beschaffenheit desWassers bedingte locale Variation von G. albus darstellt,die allerdings sehr weitgehend ist und jene Grenze über-schreitet, welche man in der Regel für die Varietäten einerArt zu ziehen sich für berechtigt hält. — PI. stelmachaetiushat rascher zunehmende Umgänge als PI. limophilus, wel-cher nicht die grosse Erweiterung des letzten Umgangesgegen die Mündung zu erfährt; ferner ist der letzte Umganggekielt und zwar ist der Kiel deutlicher markirt als bei denVarietäten des Gyr. albus.
14. Gyr au Ins g lab er, Jeffreys.
Planorbis gläber, Jeffreys, Trans. Linn. soc. 1830 p. 387. — Brit. Conch. I. p. 85.
Kobelt, Nassau p. 195 t. 5 fig. 8.
— laevis, Alder, Cat. suppl. moll. Newcast. in Trans . Newc. II. 1837. p. 387.
— — Kossm., Icon. fig. 964.
— cupaecola, v. Gallenstein, Kärnthen p. 16.
— regularis, Hartm. Gasterop. p. 97 t. 28.
Anatomie: nicht untersucht.
Thier: gelblich-grau, Fühler ziemlich kurz, cylindrisch ;Fuss mässig breit, namentlich vorne; mit gelblichem Rande.
Gehäuse: klein, ziemlich festsehalig, fein gestreift,glatt und glänzend, durchscheinend, von gelblicher Horn-farbe; Gewinde oben im Centrum vertieft;Fig. 287. unterseits flach-schüsselförmig eingesenkt;
Umgänge —5, gedrückt-eiförmig, ziem-lich schnell zunehmend, der letzte gegen dieMündung nicht auffallend erweitert; Nahttief; Mündung gedrückt-rundlich-eiförmig,sehr schief; Mundsaum scharf, oben se.hrverlängert.
Durchm. 6 mm, Höhe 1,4 mm.Wohnort. In stehenden Wassern.g. giaber. Verbreitung. Wahrscheinlich im
ganzen Gebiete, aber viel seltener als PLalbus und bis jetzt nur von sehr wenigen Orten nachge-wiesen. — (Königssee und bei Ingolstadt in Bayern ; beiStuttgart und Cannstatt (Hartmann); bei Steben ; in derProvinz Hannover ; im Salzbach bei Wiesbaden ; im Mansfel-der See, bei Karlsruhe und Heidelberg ; in Schlesien, inder Sülze bei Vorwerk Sülze unfern Neu-Berun).