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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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zusammen zutheilen. Ebenso wenig vermochte ich sie mitden Bythinellen zu vereinigen, trotzdem sie mit diesen denAufenthalt im klaren Quellwasser gemein haben. Leidersind die -Vitrellen noch zu wenig anatomisch untersucht,was freilich durch die grosse Schwierigkeit, sie lebend zubekommen, (bis jetzt ist dies nur für Vitr. Quenstedtiiund Vitr. Rougemonti gelungen), und durch die ungemeineZartheit und Feinheit der Weichtheile sich genügend erklärt.Was ich über das Thier des Genus sagen konnte beruhtauf die wenigen Daten, die Dr. Wiedersheim in seinemBeitrage zur Kennt, der würt. Höhlenfauna und Dr. Rou-icn 'A gemontj' gegeben hat. Die Thiere sind als ächte Höhlen-; thiere zwar blind, dieser Umstand allein hätte mich abernicht vermocht, die Species des vorstehenden Genus zu diesemzusammen zu fassen. Was mich dazu bestimmt hat, sind zwarvorzugsweise Gehäuseeharaktere, aber ich finde diese so be-deutungsvoll , dass ich mich berechtigt glaube, in dieserWeise vorzugehen zu können.

Im Allgemeinen gleichen die Species des Genus Vitrelladen Hydrobien; sie sind aber noch viel spitzer und thurm-förmiger gewunden und haben bei ihrem längeren Gewindeeine viel schmalere Gehäusebasis, einen erweiterten Mund-Saum, und dünnere, glashellere Schale. Ziehen wir ausser-dem die übrigen Verhältnisse ihres Aufenthaltes und ihreBlindheit in Betracht, so möchte es sich wohl rechtfertigenlassen, selbe von den Hydrobien auszuscheiden. Bourguignatändert den Hamen Vitrella in Bythiospeum (Bythiospeumou descript. dun nouv. genre de Moll, aveugles, Poissy . 1882)da (Swainson) denselben schon auf eine Gruppe des GenusBulla (marin) angewendet hatte. An Stelle des Swainson-sehen Hamen ist aber Akera 0. Müll, getreten, wessbalbich den Namen Vitrella für das vorliegende Genus beibe-halte.

Heb er sicht der Arten.

I. Gehäuse: kegelförmig.

A. Umgänge weniger gewölbt,a. Gehäuse verhältnissmässiggross.