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Finland und auf den grossen Inseln wie Gotland , Dagö ,Bornholm, Seeland und den Inseln an Norwegens West-küste ausweisen.
Um wie viel höher als jetzt damals Skandinavien war, kann gegenwärtig nur vermuthet werden. Mög-licherweise könnte man eine Aufklärung darüber ge-winnen durch genaue Kenntniss der Meerestiefe zwischenNorwegens Westküste und den davor liegenden Inseln,nachdem der zwischenliegende Meeresboden festes Landgewesen sein musste, als das Inlandeis nach den ge-nannten Inseln darüber hinging.
Es ist schon seit langem erörtert, dass erratischeBlöcke von skandinavischem Ursprünge in Mengeüber einen grossen Theil des nordeuropäischen Flach-landes ausgestreut sind, deren Grenze von Holland’sKüsten längs des Harzes, Riesengebirges, Karpathen,Oka nach der Tscheskaja Bay gezogen werden muss.Die erratischen Blöcke finden sich sohin in Hol land , Dänemark , Norddeutschland, Polen und im west-lichen Theile des europäischen Russland .
Seitdem man aufhörte die Phaenomene der Eiszeitdurch Annahme von Diluvialfluthen zu erklären, hatman sich allgemein der oben näher bezeichneten Hypo-these Ly eil’s angeschlossen.
Lyell hat auf einer „Karte von Europa währendder Tertiärzeit“ das ganze „erratische Terrain“als Meeresboden bezeichnet. (Unter „erratischemTerrain“ versteht Torei 1 jenen ausserhalb Skan-