vorhanden sein müssten, hat sich seither durch seineund Anderer Forschungen und Funde glänzend bestätigt.In Deutschland wie in Russland und Dänemark kommendie Blöcke gemischt mit Zerstörungsprodukten (detritus)aus den ursprünglichen Formationen der respektivenLänder selbst vor. In Dänemark finden sich Fragmenteder dortigen Kreideformation gemischt mit dem vonSkandinavien hergeführten Materiale u. s. f.
Die Annahme des Transportes der erratischen Blöckemittelst Eisflösse scheint mit diesem Verhalten und Vor-kommen unvereinlich zu sein. Nach Zimmer mannbestehen die losen Lager Ost-Holsteins zum grösstenTheile aus kreidegemischtem Mergel, welcher bei Wahl-dorf über 100 Fuss mächtig ist. Derselbe ist voll vonFeuersteinen und kantigen Stücken aus der Kreide-formation; die Petrefakten stimmen mit jenen Möensund Rügens überein.
Vieles was Tor eil früher nur vermuthete ist seit-her durch seine, James und Credner’s Forschungenzur Gewissheit geworden; Rixdorf und Rüdersdorf beiBerlin und Klein-Zschocher bei Leipzig wurden pracht-volle Experimentir-Felder für die Untersuchungen dererratischen und glacialen Phaenomene.
Glacialschliffe, mit Streifung und Schrammung, Zu-sammenschiebungen, Stauchungen und Faltungen desGeschiebelehmes mit fest zusammengepresstem, hinein-geschleiftem Schutt, kurz alle Wirkungen kolossalersich bewegender Gletschermassen finden sich an immer