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Die erratischen Blöcke und die Eiszeit : nach Professor Otto Torell's Theorie ; mit einer Karte der nördlichen Eisfluth in Europa und Amerika / von Julius Quaglio
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sie braucht nicht niedriger gewesen zu sein, als die,welche durch die fossile Fauna der Eiszeit vorausgesetztwerden muss.

Der ganze erratische Umkreis, welcherdamals mit Eis von Skandinavien bedecktwar, dürfte übrigens nicht viel grösser ge-wesensein, als jenes Terrain, welches gegen-wärtig in Grönland überall mit Eis ange-füllt ist.

Schliesslich bleibt noch übrig, über die Art undWeise, auf welche das Eis der Wahrscheinlichkeit ge-mäss sich ausgebreitet hat, Rechenschaft abzulegen.

Toreil stimmt zu, dass Rinks BenennungEis-ströme diese Eismassen besser bezeichnet als dasWortGletscher.

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Die nördlichsten Eisströme gingen von Skandinavien zwischen dem Nordkap und dem weissen Meere hinausin das nördliche Eismeer.

Wahrscheinlich war das weisse Meer im Nordenvom Eismeer abgesperrt. Dies ist wohl begründet undBeobachtungen über die Richtung der Schrammen aufden Inseln in Finnmarken geben guten Grund zu derVermuthung. dass auch die russische Lappmark einebedeutend grössere Höhe über dem Meere hatte. Mur-chison theilt mit, dass die Insel Solowetskoi abge-schliffen ist, und dass Blöcke von Keini auf der östlichenKüste des weissen Meeres auf der gegenüberliegendenHalbinsel zwischen der Onega - und Dwina-Bucht ge-