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Schwedens bedeckten, bildeten natürlicherweise Zuflüssezu den baltischen Eisströmen und vergrösserten dieselben.Die Menge der mit diesem Eisstrom nach Holstein über-geführten schwedischen Kalkblöcke ist so gross, dassman geglaubt hatte, dieselben müssten einer darunter-liegenden festen Felsenformation angehören, welche manmittels Bohrung zu finden suchte, aber natürlich ver-geblich.
„Der westschwedische Eisstrom“ war ver-gleichsweise weit geringer als die Vorhergehenden, erumfasst die Gegenden zwischen Norwegen und Laga-än;vermuthlich ist es dieser, welcher am meisten zu Däne marks Geröllethon und Geröllesand beigetragen hat.
„Der ostnorwegische Eisstrom“ reichte nachdem erratischen Material zu beurtheilen, bis zum nörd-lichen und nordwestlichen Jütland . Derselbe scheintdie Gegenden zwischen Hardanger und Dovrefjeld imWesten und der Wasserscheide zwischen Glommen undKlarelfven im Osten umfasst zu haben. Möglicherweisewerden kommende Untersuchungen zeigen, dass es rich-tiger wäre, diesen Eisstrom mit den westschwedischenzu vereinen.
„Die westnorwegischen Eisströme“ zwischenLindesnäs und Nordcap waren im Vergleich mit den bisjetzt genannten unbedeutend. Dieselben gingen alleoder zum Mindesten zum grössten Theile in das Meerhinaus und desshalb w 7 ar deren Weg vom Gebirge, auf