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I. Morphologisches.
mithin jenen S. 27 erwähnten in der mittleren Ostsee, steht aberdem Abfallswinkel im Alands -Meere bedeutend nach.
Unbedeutend im Vergleich zu dieser Mulde erscheinen dieRelief-Verhältnisse, welche andere Isobathen in der bottnischen Seeaufweisen. Am meisten macht sich nordöstlich von Gefle jener weiteVorsprung der Isobathe von 40 m bemerkbar, welcher in Folgeeiner isthmenartigen Einschnürung in West- und Ostbank zerfällt;desgleichen sind drei grössere Bänke nördlich von West- und Ost-bank zu erwähnen, die von der Isobathe von 60 m umschlossenwerden, und ferner eine isolirte Tiefe, welche im Delet-Fjord be-ginnt und sich vermittelst einer bedeutenden Einschnürung in dieeigentliche bottnische See hineinzieht, um sich daselbst wieder zueinem grösseren Bassin zu erweitern. Dieselbe wird von der Isobathevon 40 m eingefasst und sinkt zu ziemlich bedeutenden Tiefen hinab,indem sich hier zwei Stellen finden (eine im Delet-Fjord und einein der bottnischen See), wo Einsenkungen von 109, resp. mmbeobachtet sind.
3. Die Tiefen der bottnischen Wiek .
Weit flacher ist dagegen die nördlichste Abtheilung der ganzenOstsee, die bottnische Wiek, denn nicht nur ziehen hier die Iso-bathen von 40 und 60 m in beträchtlichem Abstande von der Küste,so dass namentlich die Nordostecke dieses Meerestheiles ungemeinflach erscheint, sondern auch die nur 40 □Meilen grosse tiefste Ein-senkung mit mehr als 100 m erreicht als Maximum nur 129 m. DieRichtung dieser Vertiefung ist eine rein nord-südliche. Im Osten er-streckt sie sich in der Hauptsache nicht über 22° 30' Greenw.hinaus, während ihr Nordende nicht den 65. und ihr Südende nichtden 64. Parallelkreis erreicht. Es ist mithin die westlichere Hälfteder bottnischen Wiek viel tiefer, als die entsprechende östliche undliegen also auch hier, ebenso wie in der bottnischen See und inder inneren Ostsee, die grösseren Tiefen nicht in der Mitte, sondernweit näher dem westlichen Ufer, wenngleich sie sich viel ent-fernter von demselben befinden, als die entsprechenden Tiefen derbottnischen See, des Alands -Meeres und der inneren Ostsee . Inner-halb der Vertiefung mit mehr als 100 m ist jedoch kein vorherrschen-der Abfall des Meeresbodens zu bemerken, denn wenn auch dieangegebene Tiefe von 129 m dem Nofdende relativ nahe liegt, sofindet man doch in der Mitte eine andere von 127,4 m.