II. Geologisches.
Niveau-Schwankungen in histor. Zeit.
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Celsius an vielen anderen Punkten Zeichen in P'elsen meissein,damit man auch später genaue Resultate bei der Beobachtungdieses Phänomens gewinne. Dies geschah z. B. im Jahre 1731 andem P'elsen von Löfgrund ca. 18 km seewärts von Gefle, wobereits im Jahre 1785 eine Hebung von ca. 0,48 m konstatirtwurde 1 * * ). Als Lyell im Jahre 1834 diese Gegend besuchte, lagder Wasserspiegel schon 0,78 m unter der Marke des Celsius 8 ) und1849 fand man den Wasserspiegel um weitere 0,22 m gesunken 8 ).Hier hat mithin die Hebung des Landes innerhalb eines Zeitraumsvon 118 Jahren I m betragen, also jährlich durchschnittlich 0,85 cmund in einem Jahrhunderte 0,85 m.
Noch manche andere Beobachtungspunkte verdienen Erwähnung,obgleich sie nicht alle von Celsius angelegt wurden. An derschwedischen Ostküste südlich vom 60. Parallelkreise fehlen an-scheinend solche Wasserzeichen völlig, nördlich davon sind diewichtigsten Beobachtungspunkte:
1. eine Klippe der Insel Gräsö, der grössten des Südquark-Archipels. Dieselbe befindet sich unter 6o° 18' N. Br. und liegtin dem schmalen Meereskanale, der sich zwischen Gräsö und demschwedischen Hafenorte Oeregrund hindurchzieht. Hier hatte imSeptember des Jahres 1820 ein gewisser Olaf P'lumen bei ruhigemWetter und normalem Wasserstande im Meeresniveau ein Zeicheneingegraben. Lyell 4 ) fand dasselbe # bereits 13,6 cm über demWasserspiegel, der noch dazu in Folge eines schwachen Windesaus NNW ca. 3,7 cm über Mittelhöhe stand. Das Land hatte sichalso im Laufe von 14 Jahren um 17,3 cm gehoben, was für einJahrhundert eine Niveauveränderung von 1,24 m ausmacht.
2. Edskö oder Edsjö, eine Küsteninsel unter 6o° 52' N. Br.Hier wurde an dem St. Olaf-Steine während des vierzehnjährigenZeitraums 1820 —1834 ein Fallen des Wasserspiegels um 8,85 cmnadhgewiesen 5 6 ); die Hebung des Landes erreicht also in hundertJahren die Höhe von 0,63 m.