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II. Geologisches.
Reliktenseen.
Marine dil. Ablagerungen in Ost-Jemtland 220 bis 250 m
Asars am Stör- und Kall -See. 350 m
Differenz: 130 bis 100 mWest-Gotland.
Marine diluviale Ablagerungen in der Umgebung
des Hökrum-Sees. 190 bis 220 m
As bei Hössna. 350 „
Differenz: 160 bis 130 mMarine diluv. Ablagerungen zwischen Ulrichshamn
und dem Wettersee. 220 bis 250 m
Äs von Svedmo am Wettersee. 350 „
Differenz: 130 bis ioomGouvernement von Jönköping .
Marine diluviale Ablagerungen zwischen Ekesjö
und Almesäkra. 250m
As bei der Kirche von Bredesta. 320 „
Differenz: 70 m
In den russischen Ostseeprovinzen finden sich den skandinavischenund finnischen Asars analoge Bildungen in den „Saars” 1 ), welche gleich-falls Geröllhügel darstellen, sowie andere Hügelzüge, die Grewingkfür alte Küstendünen ansieht. Da jedoch, wie oben schon bemerktist, in diesen Provinzen keine Petrefakten weit landeinwärts gefun-den worden sind, so liegt die Vermuthung nahe, dass nicht nur dieSaars, sondern auch diese „alten Küstendünen” gleich den AsarsMoränenschuttanhäufungen darstellen. Die russischen Ostseeprovinzenwürden also in diesem Falle ausser der geringen Hebung in derAlluvialzeit keiner säkularen Hebung unterworfen gewesen sein.
d. Die Reliktenseen.
So sehr aber auch immerhin die Grösse der Hebung Skandi naviens durch die veränderte Auffassung über die Bilduug der Asarsreducirt werden mag, sie ist trotzdem eine beträchtliche gewesenund hat deutliche Spuren davon hinterlassen. Eine ihrer Folgensind die Reliktenseen, in der Weise entstanden, dass bei den ge-waltigen Hebungen Theile des Meeres, namentlich Buchten undmuldenförmige Einsenkungen des Meeresbodens, von der offenenSee abgeschnürt und dann mit empor gehoben wurden.
*) Grewingk, a. a. O. S. 76.