III. Physikalisches.
Windrichtungen.
171
Das Wehen der Winde vom Lande zum Meere tritt in dieserTabelle besonders deutlich hervor beim südlichen Norwegen , wo*die Nordostwinde die zahlreichsten sind, ferner an der deutschen Ostseeküste, wo Südwest und Westwinde bei weitem vorherrschen,am deutlichsten aber in dem Gegensätze, den die Windverhältnissean ~ der Ost- und Westküste der verhältnissmässig nur schmalen
Frühling
N.
NE.
E.
SE.
S.
SW.
W.
NW.
13
13
11
11
12
16
13
10
10
26
11
5
11
20
10
6
8
12
12
15
10
15
16
12
Bornholm.
9
13
13
9
11
13
27
6
u. Meckl. Küste
12
8
13
11
11
17
14
13
Pommersche Küste. . .
12
15
14
7
8
12
19
12
Preussische Küste....
12
10
12
10
12
12
17
15
18
8
14
9
12
14
13
12
Finnischer Meerhusen
11
16
13
10
11
17
11
11
Äbo.
14
12
8
10
18
17
9
12
Aland.
16
8
3
13
12
25
5
18
Bottnischer Busen 1)
16
14
9
10
23
13
7
7
2)
13
15
16
7
16
12
9
12
3)
14
8
9
14
17
14
9
15
12
14
16
15
10
7
11
15
2)
10
15
11
13
11
16
14
10
3)
9
16
12
10
14
17
12
13
4)
10
13
15
6
13
15
22
8
bottnischen See darbieten. Wie nämlich das Beispiel Hernösandsund Gefles zeigt, sind an der Westküste nächst der vorherrschendensüdlichen Windrichtung die Südwestwinde die häufigsten, an Finn lands Westküste treten dagegen nach den gleichfalls vorherrschendenSüdwinden an die zweite Stelle die Südost- und Ostwinde. Auch dieHäufigkeit der Nordwinde an der Küstenstrecke Haparanda-Umeäist als Folge des Wehens der Landluft zum Meere aufzufassen. Fürersteren Ort stellt sich ohne Zweifel die procentische Häufigkeitder Nordwinde weit grösser dar als die, welche sich für den ge-nannten Küstenstrich ergab, da Haparanda ganz andere klimatischeVerhältnisse zeigt, als das so viel südlicher gelegene Umeä.