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Kleines Lese- und Lehrbuch der schweizerischen Volkswirtschaft / für den Schul- und Selbstunterricht verfasst von A. Furrer
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Manchmal möchte gerne ein Produzent oder Verkäuferden Preis seiner Ware erhöhen, aber er wagt es nicht, weilsein Konkurrent , der die nämliche Ware verfertigt und ver-kauft, die alten Preise beibehält.

Hin und wieder kommt es aber auch vor, dass die Kon-kurrenten sich zum Zwecke gleichmässiger Preiserhöhung oderPreisverminderung unter einander verständigen.

Auch die Mühe und die Zeit; welche auf eine Leistungoder Sache verwendet werden, kommen in der Regel bei demPreismaass in Betracht.

Resümiren wir die Umstände, welche zumeist auf diePreise ein wirken, so sind es: 1) Um die Preise zu erhöhen:Gute Qualität, Beliebtheit, Nützlichkeit, Seltenheit, grosseNachfrage, Konkurrenzlosigkeit, grosser Aufwand von Müheund Zeit. 2) Um die Preise zu erniedrigen: Geringe Qualität,Zwecklosigkeit, grosse Menge, grosses Angebot, kleine Nach-frage, Konkurrenz, wenig Aufwand von Mühe und Zeit.

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