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Granit.
fleisckrothe spielende, auch etwas schieferige Gestein besteht aus Quarz, blassemTurmalin und farblosem Glimmer, spärlichem Staurolith, auch Magnetit, Eisen-glanz, Apatit (Steiger Schiefer 238).
In Cornwall sind hierher gehörige Erscheinungen weiter verbreitet. Der Tur-malinschiefer, wie er z. B. am Mousehole bei Penzance als Umwandlungsproductdes Thonschiefers unmittelbar an der Granitgrenze auftritt, besteht aus abwechselndenganz feinen Lagen oder Streifen von Turmalin und Quarz oder aus abwechselndenturmalinreicheren und quarzreicheren Lagen und enthält auch etwas Glimmer; derTurmalin bildet vielfach keine deutlichen Krystalle, sondern erscheint gewissermassenzwischen die Quarzkörner gequetscht (Allport, Quart, journ. geol. soc. 1876. 408).Sehr interessant sind auch die von Teall (Brit. Petr. 387) geschilderten Verhältnisseam Trewavas Head. Hier sendet ein zweiglimmeriger G. Gänge in den Schiefer,welche aus einem bisweilen Topas haltenden, turmalinführenden Mnscovitgr. be-stehen. Aus dem gewöhnlichen Killas ist im Contact ein stark glimmeriger Schiefergeworden, an dem sich Quarz, Muscovit, Chlorit (wohl aus Biotit entstanden), Anda-lusit (nicht überall ersichtlich), Magnetit und sehr spärlicher Turmalin betheiligen.Auf Klüften nun, welche den Contactschiefer senkrecht zur Schichtung durchziehen,hat sich beiderseits eine Masse ausgebildet, welche wesentlich aus Turmalin undQuarz, bisweilen mit braunem Glimmer, besteht; diese Klüfte waren die »channelsby which vapours, including boracic acid, obtained access to the altered Killas«.— Nach Barrois ist auch bei Pine und Villeder im Morbihan am zweiglimmerigenG. von St. Jean-Brevelay der cambrische Schiefer in Turmalinschiefer alterirt (Ann.soc. geol. du Nord XV. 1887. 19).
In den White Mountains in New-Hampshire findet sich am Mt. Willard amAlbany-Hornblendegr. eine hierher gehörige ausgezeichnete Contactbildung. DerTuTmalinhornfels in der Nähe des G. ist eine dichte splitterige Masse (flinty horn-stone), lediglich zusammengesetzt aus Quarz, Biotit, unregelmässigen Körnern vonTurmalin und Eisenerz. Das Gestein enthält 0,97 Borsäure, Spur Fluor, der Tur-malingehalt wird auf 14,9^ berechnet. Zwischen diesem Turmalinfels und dem G.lagert noch eine förmliche Breccie mit schwarzen, aus Turmalin und Quarz be-stehenden Trümmern und der Gehalt an Borsäure steigt hier auf 2,96, der an Fluorauf 0,25^ ; auch tritt hier in bezeichnender Weise eine mit Turmalin imprägnirtegranitische Breccie auf. Weiter nach aussen jenseits des Turmalinhornfels erscheint,durch allmähliche Übergänge in Mineralbestand und Structur verbunden, ein Glimmer-schiefer, bestehend namentlich aus Biotit (dem sich anfangs auch Chlorit zugesellt),Quarz, einem blauen, aussen braunen Turmalin. Noch weiter nach aussen zeigtsich dunkler dichter Thonglimmerschiefer mit Muscovit, Quarz, Chlorit, etwas zuLeukoxen umgewandeltem Titaneisen, Magnetit, kohliger Substanz, nur accessorischetwas Biotit und wenig Turmalin. Der Einfluss des Granits macht sich aber nurauf 50 Fuss Entfernung bemerkbar. Knotenbildungen fehlen hier gänzlich. Sehransprechend ist die im N. Jahrb. f. Miner. 1882. I. Kef. 64 von Rosenbusch aufge-stellte Ansicht, dass hier zunächst der ältere Conway-Granit eine normal beschaffeneund gegliederte Contactzone erzeugt habe, und dass dieselbe dann später von dembenachbarten, als 300 F. mächtiger Gang eindringenden Albany-Granit, auf welchendie Breccienbildung und der Turmalinreichthum zu schieben, noch einmal in eineweitere Metamorphose hineingezogen worden sei.
Bei dem gewöhnlichen Verlauf der Metamorphose scheint der (etwa in demnormalen Schiefer vorhandene) Turmalin gerade an der Grenze eher zu verschwinden,als zu verbleiben oder gar vermehrt zu werden. F. E. Müller (vgl. S. 93) fand denTurmalin gerade in der dem Granit zunächst liegenden Zone des Andalusitglimmer-fels nicht, dagegen relativ reichlich in der weiter draussen gelegenen Zone der