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Zweiter Band.
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Elaeolithsyenit.

kannte Gestein von IAich [leid, West Gardiner und Momnouth in Maine ein, welches,wie es scheint, nur block-weise, nicht anstehend, gefunden wurde. Nach Bayleyzeigt es schneeweisse Feldspathe, grosse hellgelbe Cancrinite, dunkelblauen xeno-morphen Sodalith, grauen fettglänzenden Elaeolith in bis 2 Zoll langen Individuen,schwarze Glimmerblätter (Lepidomelan), bisweilen lichtbraunen Zirkon. Der vonClarke (Am. journ. sc. XXXI. 1886. 268) analysirte Hauptfeldspath ist Albit mit66,39 SiO- 2 , 0,99 KAI, 10,17 Na 2 0. In etwas schieferigen Varietäten sind die grösserenGemengtheile meist eingebettet in einem vermuthlich secundären zuckerkörnigenAggregat von Eeldspathen (wahrscheinlich Orthoklas, Plagioklas und Mikroklin) undein ähnliches Mosaik füllt auch anscheinende Sprunge des Gesteins aus. Der Elaeo-lith führt Glas- und Flussigkeitseinschlüsse, sowie Einwachsungen von Albit. DieAlbite werden mikropegmatitähnlich durchbrochen von einem anderen Feldspatli,welcher nach Bayley secundär sein soll. Der Sodalith, mit Einschlüssen von Plagio-klas, Lepidomelan, Cancrinit, wird für ein Umwandlungsproduct des Elaeoliths ge-halten; auch der Cancrinit soll z. Th. aus dem Elaeolith hervorgegangen sein, z. Th.in keiner Beziehung zu ihm stehen. Die Zusammensetzung des Gesteins fand Eakinszu: 60,39 Si0 2 , 22,51 A1 2 0 3 , 0,42 Fe 2 0 3 , 2,26 FeO, 0,08 MnO, 0,32 CaO, 0,13 MgO,4,77 K 2 0, 8,44 Na 2 0, 0,57 H 2 0, Spuren C0 2 (99,65). Dies wird berechnet zu 47 %Albit, 27 Orthoklas und Mikroklin, 17 Elaeolith, 7 Lepidomelan, 2 Cancrinit. Sehrbemerkenswerth ist die gänzliche Abwesenheit von Amphibol, Pyroxen, Titanit.Dies und das Beschränktsein der dunkeln Gemengtheile auf allein den Lepidomelan, vorallem der Reichthum an Albit, welcher auch unter sämmtlichen Feldspathen dereinzig unzweifelhafte primäre ist, veranlasst Bayley für diese (acide) Varietät denNamen Litchfieldit vorzuschlagen.

Ilarrington (Montreal ), Trans. Roy. soc. Canada 18823, I. Sect. 3. 81 ; s. auchZ. f. Krystallographie XIII. 1888. 651.

Lacroix (Montreal ), Comptes rendus, 2. Juni 1890. 1152; Bull. soc. geol. (3) XVIII.1890. 323.

Osann (Montreal ), N. Jahrb. f. Min. 1892. I. 222.

Kimball (Salem), Amer. journ. of sc. (2) XXIX. 1860. 65; vgl. auch Wadsworthim Geol. Mag. Mai 1885. 207.

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Bayley (Red Hill), Bull. geol. soc. of America III. 1892. 243.

Emerson (Beemerville), Amer. journ. of sc. (3) XXIII. 1882. 302.

Kemp (Beemerville), Trans, of New York acad. of sc. XI. 1892. 60.

Jackson (Litchfield), Amer. journ. of sc. (2) I. 1845. 119.

J. W. Clarke (Litchfield), Amer. journ. of sc. (3) XXX. 1886. 261 ; vgl. Z. f. KrystXII. 1887. 503; oder N. Jahrb. f. Min. 1888. I. 192.

Bayley (Litchfield), Bull. geol. soc. of America III. 1892. 232.

In mancher Hinsicht sehr merkwürdig sind die Gebiete der hierher gehörigenGesteine in Brasilien ; sie befinden sich, von Orville A. Derby zuerst beobachtet,in den Provinzen Rio de Janeiro , Säo Paulo und Minas Geraes (Campo Grande,Cabo Frio in der Nähe von Rio de Janeiro , der ebenfalls benachbarte Pik von Tinguäin der Serra do Mar, im Thal des Flusses Iguape, Pik von Itatiaia in der Manti-queira-Kette, Serra do Bocaina, Poqos de Caldas, Itamb6 in der Serra do Espinhaco.Die Vorkommnisse aus der Serra de Tinguä wurden von Graeff specieller unter-sucht; dieselben zeigen wieder grossen Wechsel in Gemengtheilen und Structur.Ein Haupttypus ist ein ziemlich grobkörniges Gestein, bestehend ganz vorwiegendaus Orthoklas und etwas weniger röthlichem Elaeolith, Hornblende (Pyroxen fehlt)und äusserst kleinen Glimmerblättchen, sehr reichlich Titanit, recht spärlich Sodalith,Apatit, Erz. In gewissen glimmerreichen Varietäten desselben tritt aber Augit so in