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Mitglieder der Acc. del Cimonto.
Auf Domenico Cassini und Montanari werde ich späternoch zurückkommen (§ 181, 244). Von Falconicvi ist nichtsErhebliches zu berichten.
Rossetti war römischer Prälat und Freund und Schülervon Borelli. Er bestritt mit Recht den Satz, dafs dieFlüsse keinen Druck gegen das Ufer ausüben, welchenFabiano Miclielini (geb. 1592, gest. 1666), Prof, der Mathe-matik zu Pisa , in dem von ihm verfafsten Werk: Deiladirezione dei fiumi, Firenze 1664, aufgestellt hatte. Miclieliniund später Torricelli waren die Lehrer des Fürsten Leo-pold in der Mathematik.
Nicolö Stenone, den die Italiener auch wohl Stenonennen und halbwegs zu den ihrigen zählen, daher seinLeben auch von dem berühmten Biographen Fabi'Olii mseinem Vitae Italorum etc. beschrieben wird, war ein Dänevon Geburt, und hiefs aller Wahrscheinlichkeit nach SteeU,d, h. Stein. Der Name Stenone ist vermuthlich darausentstanden, dafs er sich selbst in seinen lateinisch geschrie-benen Werken zuweilen Stenonis filius nennt.
Dieser Stenone oder Steen war schon ein ausgezeich-neter Anatom und Physiolog, als er von Paris kommendin Florenz im J. 1666 anlangte, versehen mit einem Em-pfehlungsschreiben von Thevenot, dem zweiten oben g e "nannten Korrespondenten, der mit Borelli in Briefwechselstand.
Seine Talente und Kenntnisse verschafften ihm balddie. allgemeinste Achtung der florentiner Gelehrten, undnicht lange dauerte es, dafs er vollständig unter sie ein-bürgerte, indem er, von Hause aus ein Lutheraner, seinemGlauben entsagte und zur katholischen Kirche überging'Vermutblich war es auch in Folge dieses Glaubenswech-sels, dafs der Grofsherzog Ferdinand II. ihn in seine Dienstenahm und gestattete, dafs er im Spital S. Maria nuovaseine anatomischen Untersuchungen fortsetzen konnte. E rwar, wie alle Konvertiten, ein eifriger Katholik, und schriebviele Bücher über Glaubenssachen. Dafür wurde er vomPapst zum Titularbischof von Titiopolis in Griechenland