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Geschichte der Physik : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin / J. C. Poggendorff
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Leistungen der Acc. del Cimento .

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Für Metall verfuhren sie verschieden. Entwederhatten sie einen Ring, der bei gewöhnlicher Temperaturgenau auf einen Cylinder pafste und der also erwärmtdarauf schlotterte, oder Kegel, die mit der Spitze in dieLöcher einer Stahlplatte gesteckt wurden, und um soweniger tief hineingingen, je mehr sie erwärmt wordenwaren; oder sie nahmen einen Draht, befestigten daraneine Kugel und liefsen diese bis dicht an einen horizon-talen Spiegel herab. Bei Erwärmung des Drahtes nähertesich die Kugel sichtbar dem Spiegel und umgekehrt.

Die Methode mit dem Kegel wandten sie auch an,um die Ausdehnung des Holzes durch Feuchtigkeit zuerweisen. Ein Ring von Buchsbaumholz wurde auf einenMetallkegel geschoben, erst trocken und dann nachdemer drei Tage in Wasser gelegen hatte. Eine Marke amKegel zeigte nun, dafs er sich jetzt viel weiter aufschiebenlieis.

177. Kap. VI hat zum Inhalt die Zusammen-drückbarkeit des Wassers. Die Versuche darüberwaren sämmtlich unfruchtbar, und konnten auch kein reinesResultat geben, da mau kein Mittel auffand die Ausdeh-uung der Gefäfse zu verhindern, in denen man das Wasserkomprimiren wollte. Einer der Versuche bestand darin,dafs man das Wasser in eine silberne Kugel einschlofs,die man durch Hämmern auf ein kleineres Volumen zubringen hoffte; der Erfolg war aber, dafs bei diesemHämmern die Silberkugel Poren bekam, aus welcher dasWasser herausspritzte. Erst in neuerer Zeit ist erwiesen,dafs auch tropfbare Flüssigkeiten durch mechanische Ge-walt zusammendriickbar sind, obwohl in einem weit gerin-geren Grade als Gase.

Versuche zum Beweise des Nichtdaseins einerPositiven Leichtigkeit erfüllen Kap. VII. Die Er-scheinungen des Aufsteigens von Rauch in der Luft, vonHolz in Wasser u. dgl. m. hatten unter den alten Physi-kern die wunderliche Lehre erzeugt, dafs es absolut