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Newton.
vom 23. Februar 1668 (d. h. 1669 s. § 272), der auch da-durch merkwürdig ist, dafs darin die ersten Winke überseine Entdeckung hinsichtlich der Farben enthalten sind.
Als die königl. Gesellschaft vom Dasein dieses Instru-ments Kunde erhielt, bat sie sich dasselbe zur Ansicht aus,und Newton schickte es im December 1671 an den SekretärOldenburg. Seit der Zeit fing Newton’s Name an in grö-lseren Kreisen berühmt zu werden wie Galilei durch dasFernrohr, obgleich beide die von ihnen verfertigten Instru-mente nicht erfunden hatten. König Karl II. und sein Ilofbewunderten Newton’s Instrument und die Royal Society erwählte den Anfertiger, wie früher bereits erzählt (§ 242), zuihrem Mitglied. Aus Erkenntlichkeit dafür übersandte ihrNewton unter dem 6. Februar 1671 (1672) einen Abrifsseiner bisherigen Entdeckungen über das Licht, welchedie königl. Gesellschaft in ihre Transactions für 1672 ein-rücken liefs. Dadurch wurden Newton’s Arbeiten der Weltbekannt. Sie erwarben ihm eifrige Bewunderer, doch inder ersten Zeit mehr Gegner als Anhänger, und es wardvon jenen zum Theil mit sehr unhaltbaren Gründen dieLehre von der Dispersion bestritten.
276. Einer der ersten unter den Gegnern war derPater Ignatius Gaston Pardies, Professor der Mathematikzu Clermont, geb. 1636, gest. 1673. Er behauptete, dieVerlängerung des Farbenbildes entspränge aus der ver-schiedenen Ineidenz der einfallenden Strahlen, obwohlNewton diesen Einwurf schon vorweg widerlegt hatte, undals Newton noch besonders darauf antwortete, nahm jener,ein Schüler Descartes ’, seine Zuflucht zu Grimaldi’s Hypo-these vom Breiterwerden des gebrochenen Strahles und zuHooke’s Wellentheorie.
Hierauf trat der Jesuit Franciscus Linus in die Schran-ken, ein Mann, der schon durch seine Opposition gegendie Lehre vom Luftdruck eine eben nicht vortheilhafteProbe seines Berufs zum Physiker abgelegt hatte (s. § 150u. 208). Derselbe behauptete kühn, dafs bei vollkommenklarem Himmel das Sonnenbild niemals durch das Prisma