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Elektrisirmaschine.
und hat sich diese Maschine in Frankreich bis zum J. 1770erhalten. William Watsoil in London wurde durch einenBriefwechsel mit Bose veranlafst, durch ein Rad mit Schnürenvier übereinander stehende Glaskugeln auf einmal zu drehen,die sich an vier Kissen rieben. Diese erste complicirteMaschine in England wurde hauptsächlich erbaut, um ßose’sBeatifikation nachzumachen, und ist beschrieben in Wat-son’s Experiments and obsercations on electricity , London 1745.
Beide Maschinen boten eigentlich nichts Neues dar,dagegen hatte die, welche Benjamin Wilson ums J. 1746erbaute, eine neue seitdem beibehaltene Einrichtung. Eswar nämlich der Konduktor, der übrigens viel länger unddünner als heutigen Tages war, zum ersten Male mit einemKollektor oder Kamm mit Metallspitzen zum Einsaugender Elektricität versehen, und die Maschine eine Cylinder-maschine.
Eine wichtige Verbesserung erfuhr das Reibzeug umsJ. 1762 durch John Canton . Ohne wie es scheint etwasvon den Erfahrungen zu wissen, welche Joh. Bernoulli1707 machte (§ 334), kam er darauf zu versuchen, ob dasQuecksilber, gleich wie es innerhalb einer Röhre im Baro-meter beim Reiben oder Schütteln Elektricität entwickelt,dieselbe auch aufserhalb unter gleichem Verfahren gewährt.Er tauchte daher Glasröhren in Quecksilber, und da ersie beim Herausziehen positiv elektrisch fand, so brachteihn dies auf den Gedanken das Reibzeug seiner Kugel-oder Röhrenmaschine, welches anfänglich aus geöltemSeidenzeug bestand, mit einem Amalgam von Quecksilberund Zinn , dem etwas Kreide beigemischt war, zu be-streichen. Dadurch fand er denn die Wirkung ansehnlichverstärkt, und seitdem ist diese nützliche Erfindung beiallen Maschinen benutzt. Sie wurde noch weiter vervoll-kommnet durch einen Dr. Noothe, welcher im J. 1773 dengeriebenen Glascylinder mit Wachstaffet bekleidete, umdie Zerstreuung der erregten Elektricität zu verhüten.
Eine der ersten Cylindermaschinen, die mit allen bisdahin gemachten Vervollkommnungen versehen ist, an wel-