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ist, so läßt sich erwarten, daß auch i» Württembergmanches Hinderniß, welches den einzelnen Gutsbesitzer in
dieser Beziehung noch hemmt, von der Vorsorge der Re-gierung weggeräumt, namentlich ein Wicsenwäfferungs-gcsetz erlassen wird, daß ferner Beispiele des Besserenund Besten aufgestellt und diese, wie in andern land-wirthschaftlichen Zweigen, von den Landwirthen aner-kannt und nachgeahmt werden.
Die meisten Schwierigkeiten werden immerhin dieentgegenstehenden und weitgreifenden alten Berechtigun-gen der Bachmühlbesitzer machen.
§. 74.
Was die Nutzung der Wiesen betrifft, so siubsie theils ein-, theils zwei-, theils dreimähdig; dabeinimmt man oft noch zum Grünfutter einen Schnitt/sogenanntes Schabgras. Gedörrt wird das Futterdurch Bearbeiten, Lockern, Wenden auf dem Bs-den, mit Ausnahme eines Theils von OberschwabeMwo Trockengerüste unter dem Namen Heinzen landes-üblich sind. Es sind hölzerne 2 — 3" dicke, 6 — 1^lange Pfähle, die in den Boden eingestoßen werden;sie haben kreuzförmig gestellte Querhölzer, über dieman das Gras aufhängt. Jede Heinze faßt 2-2'/-Centner grünes, oder 40 — 50 Pfund trocknes Futter-Braunheu macht man nirgends im Lande.
In manchen sehr engen Schwarzwaldthälern, indenen man das Oehmd (so heißt man den zweitenSchnitt in Schwaben , anderwärts Grummet) auf derWiese selbst nicht zu trocknen vermöchte, weil die Sonneim Herbst kaum ein Paar Stunden des Tages überdie Berge heraufkommt, wie im Nagoldthal unterhalb