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Beiträge zur Kenntniß der Württembergischen Landwirthschaft / Unter Mitwirkung mehrerer vaterländischer Landwirthe verfaßt von Karl Göriz
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Schernbach, führt man das Oehmdgras unmittelbar»ach dem Mähen herauf auf die dreischlicgendcn Höhe-felder, um es dort dürre zu machen. Zur Beschleu-nigung des Geschäfts der Heuernte hat man in einigenTheilen des Schwarzwaldes, z. B. bei Wildbad , aufden Wiesen selbst hölzerne Futterhänser, in welcheMan das He» und Oehmd sogleich bringt, bis manes dann den Winter über nach Bedarf, gewöhnlich aufSchlitten, hereinholt; da wo die Witterung so raschwechselt, wie dort, hat es großen Werth, das Futterbald im Sichern zu haben, und der lange Winter gibtZeit genug zum Einfahren desselben in den Hof oderi» das Dorf. Die Fcucrsgefahr für letztere wird da-durch vermindert, daß es erst nach durchgemachterWährung in dieselbe gelangt. Auf den Höhen desAllgäues soll man aus den gleichen Gründen ähnlicheHeustadel haben. In den Niedern bei Altshauscn,wo im Sommer aus den sumpfigen Wiesen das Heunicht abgeführt werden kann, sondern nur Winterszeitbei Frost, errichtet man an Ort und Stelle Heufeimen;sonst sind die Feimen fürs Futter, wie für die Halm-früchte, im Lande ungewöhnlich und es beschränkt sichihre Verbreitung auf die selbst bewirthschafteten Güterdes Königs und einiger Privaten, ein Beispiel, wel-ches voraussichtlich diese bewährte und für viele Ver-hältnisse unschätzbare Methode in größere Aufnahmebringen wird.

Die Weiden.

8. 75.

Die Weiden zerfallen in beständige oder aus-schließliche, und in unbeständige oder wechselnde.