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dort einer jährlichen Probe unterworfen und mancheErfahrung dadurch ermittelt wird.
Schlägt man zu dem oben erwähnten Flächenraumedes Versuchsfelds noch den des botanischen Gartens,so erhält man ein Gebiet von ungefähr 46 Morgen,- welches diesen Zwecken gewidmet ist. Der Verkaufder Sämereien daraus belauft sich jährlich auf 600bis 700 Numern und auf die Summe von 3000 bis4000 st. rohe Einnahme.
Die Gewächse, welche auf dem Acker gebaut wer-den, theilt man ein in:
1) Mehlhaltige Körnerfrüchte,
20 Futterpflanzen,
3) Gewerbspflanzen.
8. 79.
Die mehlhaltigen Körnerfrüchte sind entwe-der die Getreidearten oder Hülsenfrüchte.
Getreide erzeugt Württemberg weit über seine»Bedarf und es berechnet schon im Jahr 1823 Mem-minger das jährliche Erzeugniß an Sommer- undWinterfrüchten, wenn es ganz auf Dinkel reduzirt wird,auf 5400,000 Scheffel, wovon in der Regel 300,000Scheffel ins Ausland gehen sollen. Es ist dabei derDurchschnittsertrag eines Morgens nach Abzug der Ein-saat zu 4hi, Scheffel Dinkel angenommen. Er sagt dabei:„das meiste Frucht land enthält Oberschwaben , dasergiebigste die Gegend von Herrcnberg und Nagold ,das Glemsgau, die Gegend von Minuenden und Lud-wigsburg und einzelne Gegenden des Unterlandes."Allgemeiner und vollständiger möchte die Bezeichnungseyn: das ergiebigste Fruchtland enthalten die Plateaus