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Beiträge zur Kenntniß der Württembergischen Landwirthschaft / Unter Mitwirkung mehrerer vaterländischer Landwirthe verfaßt von Karl Göriz
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^vmmer - Emmer, besonders in den Oberämtern^evnberg und Tübingen .

8 . 84 .

Des Winterweizens wird häufig erwähnt ausder Gegend von Mergentheim , des Sommerweizens°us dem Ellwangischen, des Weizens ohne nähere Be-zeichnung aus dem Oberamt Schorndorf.

8 - 85 .

Der Bau desRoggenöist untergeordnet und würde^ noch mehr seyn, wenn sein Stroh nicht zu manchemGebrauch so schwer entbehrlich wäre. Aus diesem Grundeerzwingt man ihn zuweilen selbst aus Thonboden, derdoch sonst gar nicht paffend für ihn ist; im Hohenlohi-Ichen geschieht dieß dadurch» daß man die kräftigsten»"achst gelegenen Aecker für ihn aussucht und ihm^ch sonst alle mögliche Pflege angedeihen läßt. Sein^rn hat auf den Märkten nicht diejenigen Preise,welche seiner relativen Nahrungsfähigkeit entsprechen""d in andern Ländern gültig sind» sondern niedrigere,la in der Nähe mehrerer großem Städte verschmähtselbst der kleinere Landwirth und der Taglöhner das^vggenbrod. Anders verhält sich dieß im Ellwangi-schen und in dem Distrikte gegen Anspach zu, wo der^ggen allgemeine Brodfrucht ist und deßhalb auch^vrn heißt. Man baut ihn dort auf schwerem, wie aufachtem Boden, obgleich man den von letzterem wegenseiner dünneren Hülse vorzieht. Auf schwerem Boden^rmischt man ihn gerne mit Dinkel , ohne ihm sonstesondere Aufmerksamkeit, wie im Hohenlohischen, zu^dmen. In der erstgenannten Gegend säet man aufandboden auch viel Sommerroggen, ferner im