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der Umstand vor, daß er als mehrjähriges Futtergc-wachs sich einem strengen Flurzwang nicht fügen kann;da er überdieß Kalkfclsen zur Unterlage verlangt undbei aller Vortrefflichkcit seines Futters nur zwei, inrauherem Klima selbst nur einen nicht sehr reichlichenSchnitt gibt, so ist er nicht überall hin zu empfehlen;in den besseren Landestheilen genügt sein Ertrag nichtimmer, und auf der Alb, so wie an ihren Abhängen,für die er wie geschaffen ist, baut man ihn zwar,doch nicht in dem Maße, als man sollte. Es ist dießum so auffallender, als schon in den 1790er JahrenPfarrer Steeb von Grabenstetten so viel für Ein-führung des Esperbaues auf der Alb gethan hat.
Bis jetzt wissen wir nur, daß der Esperbau starkist in den Oberämtern Spaichingen und Balingen ,so wie auf den Gemarkungen von Weil der Stadt ,Schashausen, Döffingen, Althengstätt, wo die Kalk-formation , deren klüftige Felsen sich der Oberfläche oftsehr nähern, dieser Pflanze einen günstigen Standortdarbietet. Ob derjenige Esperbau, welcher seit zehnJahren in Oberschwabcn, besonders in den OberämternSaulgau und Navensburg immer mehr aufkommt, auchmit Reichhaltigkeit bestehen kann, weil die Formationdemselben nicht sehr günstig zu seyn scheint, muß derErfolg lehren.
Einigen Espersamen liefern außer der Baar,dem Strohgäu und dem Gaildorfischen die Albortcder Oberämter Ricdlingen, Ehingcn, Blaubeurcn,Ulm . Auf der Riedlinger Schrannc kommt Espersa-men zu Markte. Der meiste wird aus der Ueberrhei-uischen Pfalz bezogen.