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Beiträge zur Kenntniß der Württembergischen Landwirthschaft / Unter Mitwirkung mehrerer vaterländischer Landwirthe verfaßt von Karl Göriz
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Speiseöl sehr geschätzt und der Durchschnittspreis desMohns steht daher um 2 3 fl. vom Scheffel höher,als der des Rcpses; übrigens gibt es Jahrgänge, z. B.1830, 1834, in denen jener weniger galt, als dieser.Der Ertrag des Mohns, den man gewöhnlich Oelmagen,'Magsmnen nennt, steht zwischen 1'/. und 4 Scheffel.Dabei übersehe man nicht, daß der Mohn nur ein Som-mergewächs ist. Die Saat in Reihen verdrängt auchbier vielfach die brcitwürfige Saat.

8. 114.

Den Leindotter, Schmalzreps, trifft man nur inkleiner Ausdehnung, bei zerstückeltem Eigenthum, säst"ieniats zum Verkauf, sondern zur Befriedigung deseigenen Hausbedarfs an ^)el, so in der Gegend vonkaufen bis nach Heilbronn . Neuerdings hat es den^"schein, als verbreite sich sein Anbau, wenigstens inwahren, wo der Winterrcps mißrathen ist, weiter undweiter, so namentlich in der Gegend von Leonberg .

Sein Preis in Hohenheim stand gewöhnlich zu ^des Preises, den man im gleichen Jahre vom Winter-kohlreps erhielt.

8. 115.

Andere Oetgewächse, wie der chinesische Oel -rettig und die Sonnenblumen, sind bis jetzt vonkeinem Gewicht in der Kultur des ganzen Landes.Möglicherweise wird es der seit ein Paar Jahren inziemlicher Ausdehnung versuchte Oelmad (maclis sa-tivn). Der königliche Oberhofgärtner Bosch in Stutt-gart brachte ihn als neue Sommerölpflanze in Vorschlagund veranstaltete die ersten Versuche damit. Uebrigensluid die Erfahrungen über diese Pflanze noch zu jung,G'örlj, Bei,rage. tz