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Beiträge zur Kenntniß der Württembergischen Landwirthschaft / Unter Mitwirkung mehrerer vaterländischer Landwirthe verfaßt von Karl Göriz
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Rückschläge und niederen Preise einiger Jabrc ausdauernkönnen, wenn sie nur im dritten »der vierten Jahr wiedereinen genügenden Ersatz dafür erhalten. Der Durch-schnittspreis, den man in den letzten 15 Jahren inHohenheim erzielte, ist ungefähr 62 fl. vom Centnerö 104 Pfund. Ain besten jedoch werden sich stets dieBraucreibesitzcr selbst beim Anbau dieses Gewächsesbefinden, und sie beweisen durch die Thatsache, daßsie dieses erkannt haben.

An der Donau , der Jart und dem Kocher wirdwilder Hopfen von armen Leuten gesammelt undan Bierbrauer verkauft. Der Bau der kleiner» Ge-würz- und Arzneipflanzen ist nicht bedeutend.

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Senf trifft man obgleich in Stuttgart, Heil-bronn , Eßlingen und Dcnkendorf Senffabriken sinddoch nur wenig gebaut und es wird meist nur aus-kändische Waare, besonders aus Frankreich , verarbeitet.Zwischen Untcrtürkheim und Neckarteuzlingen, außerdiesen Orten besonders noch in Mcttingen, Neckarhau-sen und Ncckarthailsingcn, erzieht man ihn weniger aufdem Ackerfeld, als vielmehr am unmittelbaren Ufer desNeckars auf dem abgelagerten Gerölle und Kicsgrund.

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Der Bockshornsamen wird in Plcidelsheim,der Fenchel in Hcrrenbcrg und den Tübinger Wein-bergen kultivirt.

Den Kümmel sammelt man vielfach, namentlichim Oberamt Spaichingen, und verkauft ihn theils insUnterland, theils in die Schweiz . Koriander kommtweniger vor, und den in einigen Theilen der österreichischen