der unter ihren Haaren sitzende Flaum ist seidenartig,eignet sich jedoch mehr für den Kamm; man rechnet4 — 5 Pfd. per Stück. Die Nahrung dieser Thiereist die gleiche, wie bei gewöhnlichen Schafen. DerBock war sehr zahm, fraß aus der Hand, dagegendas Weibchen durch Ausspeien aus den Nasenlöcher»alle Annäherung abwies. Für diejenigen, welche sichmehr für die Einführung der Alpacas interessiren, setzeich unter Hinwcisung auf dir. 50. des HohenheimcrWochenblatts v. 1844. den Aufsatz hier bei, welchenHerr v. Speck Stern bürg gleich bei der Ankunftder Thiere in der Leipziger Zeitung veröffentlichte.
„Nach mehrfachen Bemühungen ist es mir ge-lungen, durch meine Freunde in Liverpool einigeAlpacas zu erhalten. Die großen Verluste, welche !
mehrere Importeurs dieser Thiere erlitten, habenbis jetzt ihre Vermehrung in England verzögert. EinHerr Locket, welcher ein Schiff mit 100 Stück inArica befrachtete, verlor alle, bis auf 8 Stück.
Er schrieb diesen Verlust der Unvorsichtigkeit zu,daß man diese Thiere von der grünen Weide in'sSchiff genommen, ohne sie vorher an trockenesFutter, als Heu und Körner, zu gewöhnen. Außer-dem war das Schiff mit Guano beladen, dem be-kannten Peruvianischen Düngemittel, dessen starkerammoniakalischer Geruch wohl auch ihren Tod mirherbeiführte. Die Fracht und Spesen dieser Thierevon Arica bis England sind durchschnittlich 8—10Pfd. Sterling, und die Fütterungökosten virea 5 Pfd-Sterling per Stück, ohne Sterbfällc in Rechnung zubringen. Die Thiere wurden in 15 Tagen vo»Liverpool bis auf den Platz, von einem Wärter bc-