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5/2 (1816) Geschichte der Eidgenossen vom Tode des Bürgermeisters Waldmann bis zum ewigen Frieden mit Frankreich / Robert Glutz-Blozheim
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der Geschäfte an den Pflug zurückzukehren. Auf dieseWeise blieben die Adelichen bald hinter den Bürgernzurück.

Die Städte der Schweiz von den übrigen des Reichsnicht verschieden, erhielten durch unerwartete Begeben-heiten viel Eignes. Am Ende des dreizehnten Jahrhun-derts glänzte vor allen Teutschen Fürsten Graf Rudolfvon Habsburg. Zum Römischen Könige erwählt,Ruhe und Ordnung herzustellen, erfüllte er vollkommendie Erwartung. Thätig, einfach, leutselig, weise undtapfer, ganz der Mann, wie er in seinem Zeitalter seynmußte, vollbrachte Rudolf ohne gewaltthätige Mittelgrosse Dinge; und verlor, sorgsam als Vorsteher desgemeinen Wesens, das Beste seines Hauses nie aus denAugen. Aber was Er in stiller Klugheit langsam erbauthatte, wollte sein Sohn Albrecht in wilder Raschheitschnell vollenden. Ansehnlich waren seine Besitzthümerin Helvetica ; von der hohen Regensbcrg bey Zürich,den Aargau hinauf bis Aarberg , und hinein bis Thun erkannten ihn die meisten Grafen und Ritter als Lehen-herrn; vom Anfange des vier Waldstättersees bis aufden Gotthard besaß er die Zölle; er war Oberherr vonLuzern und Freyburg ; in den Thälern von Uci, Schwytzund Unterwalden, und im Obcclande gehörten ihm be-trächtliche Meierhöfe. Da gelüstete ihn die freyenMänner der Waldstätte zu Unterthanen zu haben. Vorseines Vaters ruhmvoller Herrschaft lebten sie in ihreneinsamen Bergthälern, ruhig, zufrieden und unbekannt,hatten sich freywillig dem Reiche unterworfen und instürmischen Zeiten Rudolf zum Schirmherr» angenom-