Scheuchzer, Mathematiker und Physiker, welcher derWissenschaft noch größere Dienste durch seine botanischenWerke leistete; berühmter ist Z. Zakob Scheuchzer;er setzte zuerst die Naturgeschichte der Schweiz in ihr voll-ständiges Licht und verdiente den Namen eines der erstenNaturforscher und Physiker seiner Zeit. °)
3n dieser aufgeklärten Stadt waren die Wissenschaftenin fortwährender Blüthe, indem sie von der Regierungund der öffentlichen Meinung geehrt wurden; man athmetedaselbst eine Luft, in welcher die Lorbeern gedeihen.
3m Verein mit diesen günstigen Umständen trug einMann während mehr als sechzig Zähren dazu bei, die gei-stige Thätigkeit an der Akademie, wie in der ganzen Schweiz und selbst in Deutschland zu unterhalten, 3. Z. Bod-m e r. ?) Freund des Wahren in allen Dingen, der Tugendwie der Schärfe im Denken, machte er aus einem wissen-schaftlichen Leben ein Leben der Thätigkeit und übte eineum so größere Gewalt über die Menschen aus, als derMensch der Hauptgegenstand seiner Forschungen in derPhilosophie, Geschichte und Literatur war. Von Kind-heit auf durch Gleichheit des Alters und der Neigungen,sowie durch Freundschaft mit 3- 3- Breitinger^)verbunden, unternahm er bald nach seinem zwanzigstenZahre ( 1721 ) gemeinschaftlich mit ihm die Herausgabe
2 Bde. 8. Versuch über Gott, die Welt und die menschliche Seele.Berlin 1788.
6) 1672— 1729. Ilinora sl>,ins, I-uxel. kni. 1720, 4 Th., 1.Naturgeschichte des Schweizerlandes. Zürich 1746 u. ff. 6 Th.,4. In seinem großen Werke I'trz-sioi» »aora, deuisch, Ulm 1731,6 Foliobände, und lateinisch, ibiä. ooä., 4 Foliobände, das insFranzösische und Holländische übersetzt ward, hat er die Bibel er-läutert. Die Akademien von Wien, London und Berlin rechnete»es sich z„r Ehre an, ihn zu ihrem Mitgliede aufzunehmen.
7) 1698-1783. 8) 1701-1776.