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Walther in Bern, Loys de Vorhat in Lausanne ,suchten das Dunkel der Alterthümer Helvetiens zu er-forschen.
Unter den zürcherischen Geistlichen verbreitete derPfarrer Füßli Licht über die vaterländische Statistikund hellte, wie Simmler, Z. I. Hottinger, I. Z.Wirz und Ruchat, Professor zu Lausanne , die schwei-zerische Kirchengeschichte auf; allein der letztere besaß über-dies das Talent des Geschichtschreibers, ohne das ganzegelehrte Verdienst eines solchen zu haben.
Auf Urkunden, welche sie nicht anführen, gestützt,schrieben der Baron von Alt zu Freiburg , ProfessorLauffer in Bern die Schweizergeschichte mit Gründlich-keit, aber ohne Anmuth; von Wattenwyl undTschar-ner mit mehr Leben; ein anderer Tscharner die Ge-schichte Berns.
Noch gab es in den demokratischen Kantonen Chro-nisten: die Pfarrer Tschudi und Trümpi in Glarus ,Walser in Appenzell-Außerrhoden; aber auch eigentlicheGeschichtschreiber: Schund in Uri , Zeiger und An-fing er in Unterwalden: diese Männer schrieben in derzweiten Hälfte des Jahrhunderts die Geschichte ihrer eig-nen Kantone auf anziehende Weise, wie Schnyder dieGeschichte der Entlibucher, und Karl Ulysses vonSalis Bruchstücke der Geschichte der Landschaften Velt-lin, Eleven und WormS .
Ein den Familiensorgen enthobenes Leben oder auchdie Zurückgezogenheit eines Klosters begünstigten unter den
Jvs. A»t. Felir Balthasar veranstaltete Sainmlung von Büchernund Handschriften über die Schwelzcrgeschtchte de» Kern der Vür-gerbibltothek bildet. Man hat keine Ahnung von der grvßen Zahlgelehrter Männer, welche die Schweiz betreffende Urkunden undNachrichten sammeln, oder welche selbst schreibe».