Welt- und Ordensgeistlichen der Römischen Kirche solchegeschichtliche Arbeiten, welche Freiheit des Geistes, Muße,Ruhe und Stille erfordern, wie man an dem Beispieleeiniger Prälaten sieht'").
Diese Arbeiten gehörten größtentheils in das Gebietder Gelehrsamkeit; bald wird uns auf dem Felde der Ge-schichte eine andere Erscheinung entgegen treten.
Wenn Zürich, Basel und Genf schon reiche Biblio-theken besaßen, so vermehrten andere Städte die ihrigen.Bern wies der seinigen, die sich in diesem Zeitraum fastverdoppelt hatte, ein prächtiges Gebäude an, und thatetwas weniges für diejenige der Akademie zu Lausanne .'")Luzern bereicherte sich mit dem literarischen Nachlaß derJesuiten.'") Zu GlaruS,'") Zug,'") Solothurn '")that der Eifer von Einzelnen, was Pflicht deS Staatesgewesen wäre.
Einige Klöster, St. Urban, Engelberg, Einsiedeln ,Muri , bargen Schätze von trefflichen Büchern, seltenenAusgaben und Urkunden über vaterländische Geschichte.Aber vor allen andern Zufluchtsstätten der Frömmigkeitglänzte das Stift St. Gallen in den Augen der Wissen-schaft. Als die gelehrteste Schule des Fränkischen Reiches
182) Nur einige Namen, da der Raum uns die Anführung der Werkenicht erlaubt. Bernhard Emanuel von Lenzburg , Bischof vonFreiburg und Abt von Hautcrive; Fridolin Kopp , Fürst-Abt vonMuri ; aus dem gelehrten Benediktinerorden, RustenuS Heer,2. Bapt. Wieland (von Muri ), P. BasiliuS Vallhasar (vonSt. Gallen ).
183) Siehe meine Vorrede zn dem Lnlaloguo >Is la Niki. osnloo.3° »upplvmont, p. XIV—XIX und XXVII-XXXVI.
184) Norrmann, II, 921, 922.
185) Trümpi, 923; Schüler, 319, 3S0.
188) Norrmann II, 1407.
187) Lutz, Nekrol, 221, 222.