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Ordnung vor den Ruth, um ihm schriftlich den Ausdruckihrer Achtung und ihres Zutrauens zu überreichen. Durchden Mund ihres Redners baten sie die Behörden, fest an- ihrer Stelle zu bleiben und dieselbe nicht zu verlassen.Dann zog ihre ganze Reihe vor den Syndiks vorüber;die meisten gaben denselben die Hand und bezeugten ihnenihre Anhänglichkeit durch Worte, Haltung und den Aus-druck ihrer Mienen. '") Leider war es mit der Annähe-rung der beiden Parteien bei diesen, Schritte nicht ernstgemeint; jede hatte nur die andere zu fesseln gesucht.'")Der Kampf gieng nichts desto weniger fort und die Pam-phlete unterhielten eine steigende Bitterkeit. Sogar Re-gierungSglieder, die bis dahin gemäßigt gewesen, ließensich von den Leidenschaften hinreißen. Eines Tages fragteder General-Prokurator Trochin im großen Rathe einMitglied, welches die Sache des Volkes vertheidigte:„Wann werden Sie einmal aufhören, den Volkstribunzu spielen?" — „Wann Sie auf die Diktatur verzichten,"war die Antwort.'")
Die Staaten, welche die Vermittelung von 1738 zuStande gebracht hatten, lenkten ihre Aufmerksamkeit aufGenf , ohne abzuwarten, bis man ihre Garantie anrief.Der Herzog von Praslin hatte erklärt: „Der Königwürde nicht ruhig zufehn, daß man die Vermittelung an-taste.'") Zürich und Bern , von den nämlichen Grund-sätzen ausgehend, beschlossen unaufgefordet, nicht müßigeZuschauer bei den Unruhen ihrer Verbündeten zu bleiben.Genf gestand „wie schmerzlich eS ihm sei, seine Streitig-