Band 
Zweiter Theil.
Seite
315
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theil.") Gleich im ersten Monat der neuen Regierungnahm daö Kabinet von Versailles den nur aufgehobenen,aber niemals aufgegebenen Plan wieder auf, daS Bünd-niß mit der Schweiz zu erneuern, ohne für einmal daszu befolgende System festzustellen. Dem Könige gefielseinem ganzen Wesen nach die Einigkeit der Schweizer besser, alö ihre Uneinigkeit, ein allgemeines Dündniß besser,als besondere Verträge.") Indessen sollte sich die Ge-sandtschaft zuerst durchaus passiv verhalten.") Die Ach-tung der Schweizer vor der Person deS Fürsten schiendie Unterhandlungen erleichtern zu mlissen, ebenso dasZutrauen, daS seine Regierungsgrundsätze einflößten, vonwelchen ein Schultheiß von Bern urtheilte, „sie seien aufdie Gerechtigkeit, den Frieden, die Ordnung und daS Glückder Nation und ihrer Verbündeten gegründet."") Aberviele Schwierigkeiten blieben noch zu überwinden: dieLangsamkeit der Schweizer , die Verschiedenheit ihrer Ver-fassungen;"),alle frühern Besorgnisse der Katholischenwegen der Ucberlegenheit ihrer Gegner;") ihr Wunsch, denBund von 1715 zu erneuern;^) daS durchgängige Wach-werden des Mißtrauens und der Eifersucht;^) in Zürich ,wie in Bern widerspänstige und eigensinnige Köpfe und diegrößere Furcht vor den Katholischen, alö vor Frankreich.^)

14) Der Minister an Picamilh (Gesandtschaftssckretär), 6. Mal 1773.>5) Beauteville an den Minister, 5. Juni 1773. Suisse , 385;8ur la concluiio » ienir » In viel« So krauenieici; ayprouvSnu lwnsoil. In Abschrift an Pieamilh geschickt, l. 2uli 1774;Nuissv, kio. 386.

>6) Der Minister an Veanteville, 27. Angust 1774.

17) Sinner an Picamilh, 20. Znii 1774. >8) Ibici.

Ist) Der Minister an Des FrancheS, 27. September 1775.

20) Beautcville an den Minister, 4. Dezember 1774.

2t) Des FrancheS an den Minister, 16. Oktober >775.

22) Sinner an Des FrancheS, 24. Oktober 1775; Heidegger a» Ein,»er, November.