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seinerseits von ihr nichts anderes verlange,, als die Si-cherstellung der Grenze, „in der Ueberzeugung," fuhr erfort, „daß Frankreich von dieser Seite nicht wirksamergeschützt werden könne, als wenn Eure Stande, einträch-tig, blühend friedlich unter sich, ohne Vesorgniß vor demAuslande, sich nur damit beschäftigen, wie sie ihrem Ge-biete und ihrer Neutralität zu Eurem eignen Vortheil,der in der That von dem Interesse Seiner Krone unzer-trennlich ist, Ansehen verschaffen können." Eine Staats-weisheit, deren Stimme Frankreich früher hätte Gehörgeben sollen!
Die Tagsatzung, an welcher sowohl besondere Versamm-lungen nach Confessionen, als gemeinsame Sitzungen ge-halten wurden, dauerte vom 12. bis znm 3l. Mai. Leb-hafte Erörterungen kamen mitunter vor, wie sich einamtlicher Bericht ausdrückt; stürmische Witterung in denKabineten und Conferenzzimmern,") und lebhafte Unter-handlungen zwischen dem Botschafter und den Kantonen.Zürich und Bern , seit dem Beginn des Jahres über An-sichten und Verfahren einverstanden") und durch diebeharrlichen Anstrengungen des Ministeriums und desfranzösischen Botschafters unterstützt, drangen in einemHauptpunkt durch: in der Einleitung des Vertrages wurdegesagt, der König wünsche „alle Stände, aus denendie Eidgenossenschaft bestehe, durch ein glei-
58) Fünftes Berichtschreibc» der Zürch . Gest 28. Mai.
59) Am 9. Januar schlug der G. N. von Zürich , durchdrungen vonder hohen Wichtigkeit des Gegencntwnrfs von Bade», den, G. 9t.
^ von Bern vor, sich gegenseitig über ihre Ansicht zu verständige»,um gemeinsam z» handeln. Am nämlichen Tag ermächtigten dieZweihundert den G. N., sich mit dem G. 9i. von Bern über eine»Sicherhcitsplan zu verständigen. Am 23. Januar gab der G. R.von Bern seine Zustimmung zu diesen Mittheilungen.