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Hochamte ward der Bund von den Gesandten, dann vondem Herrn de Vergcnnes „für und im Namen Ludwigs XVt-,seiner Erbe» und Nachfolger" beschworen. Man speistebei dem Botschafter; dann Gesellschaft adeliger Damen,'"')Spiel und Unterhaltung. Beim Anbruch der Nacht vierund zwanzig Kanonenschüsse und ein Feuerwerk.
Dienstags den 26. fanden ähnliche Ceremonien statt,als der Botschafter die Tagsatzung besuchte. Er ward ein-geführt und ihm zur Linken des Präsidenten ein Platzangewiesen; ehe er seine Rede hielt, bedeckte er sich, nachseinem Beispiel auch die Gesandten. Mittagessen wie Tagszuvor. Am Abend, in der Wohnung des Botschafters,Illumination mit Transparents und Sinnbildern, Ballund Nachtessen.
Wahrend dieser Festlichkeiten hatte sich eine solche MeN-schenmaffe zusammengedrängt, daß man aus Furcht vorUnordnungen kein Geld unter die Leute warf: der Bot-schafter legte eine Summe in die Armenbüchse. ""0
Am zweiten Tage, nach der Sitzung auf dem Rath-hause, schickte de Vergennes den eidgenössischen Gesandte»in ihre Wohnung goldene Ketten, fünffache für die ersten
101) An der Spitze die Herzogin de Rvchechouart.
102) Ueee» >Is In Uonlvroiiov rlo 8olv»rv. Uolation lies solennniles ol i'vjouisssnco» vnlöliräos pa, 8. Isxv. »Igr. le
a«»t cls Vergönnn», elo. 10 Foliosciten (französisch). 6i»einzelner Umstand bezeichnet den neuen und bessern Geist der sta»zösischen Regierung. Der Minister schrieb am 10. Juli 1777 a»VergenncS: „Wenn eü bei große» Feierlichkeiten üblich ist, Geldunter das Volk zu werfen, so habe ich nichts dagegen, aber da-durch veranlaßt mau Unordnungen, Händel, oft auch U»glückSfälle>Würden Sie es nicht edler nnd paffender finden, eine Summeunter die Armen auszutheilen? Das hieße eine Handlung derWohlthätigkeit und Menschenliebe an die Stelle einer bloße»Prahlerei setzen. Dies ist meine Meinung; allein Sie sind ""Ort und Stelle und die Ihrige soll den Vorzug habe»."