Band 
Zweiter Theil.
Seite
361
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Man entdeckte den Verfasser, es war der gewesenePfarrer Heinrich Waser, der seiner Stelle entsetztworden war, weil er, ohne es beweisen zu können, Be-amte ungetreuer Verwaltung beschuldigt hatte. Währendder Bewegungen von 1777 hatte er dem BürgermeisterHeidegger als Berichterstatter gedient, und war zu glei-cher Zeit der Vertraute der Mißvergnügten gewesen?)

Die Regierung, die ihm die kirchlichen Verrichtungenuntersagt hatte, benutzte sein Talent und seine Kenntnisse

jestät alles das Gold und Silber hätten, welches Sie und Ihrekönigl. Vorfahren den Schweizern gegeben, sa könnten Sie damitdie Landstraße von Paris bis Basel mit Thaler» überlegen. Ge-neral Stuppa antwortete hierauf: Sire! es mag sein; aber wennes möglich wäre, alles Blut, das unsere Nation für Ihre undIhrer königl. Vorfahren Erhaltung vergossen hat, zusammen zubringen, so könnte man damit auch einen schiffbaren Kanal vonParis bis Basel machen. Waser giebt zwar die Uebertreibungdieser Vergleich»»« zu, entschuldigt sie aber mit der Berechnungder Wirklichkeit. Die von ihm angeführten Zahlen zeigen folgendeResultate. Seit der Zeit Ludwigs Xl. bis auf Ludwig XV. , oderseit 1474 bis 1715 hat die Schweiz Frankreich fast 700,000 Manngestellt (75 weniger). In den Italienischen Kriegen von 1503 bis1528 sind von 54,400 Schweizer » 24,100 umgekommen. Hlebeistützt er sich anf das achtnngSwcrthe Zeugniß des Dekan Muret ,Verfasser eines Werkes über die Bevölkerung der Waadt , der fest-stellt, daß von 1808 Schweizern, die sich für den fremden Kriegs-dienst anwerbe» lassen, 763 zurückkommen, und 1025 verloren sind;daß aber auch von den 783 ei» Drittel unfähig ist, zu der Be-völkerung beizutragen. Was die Könige von Frankreich der Schweiz in dem oben bestimmten Zeiträume bezahlt haben, belauft sich anBesoldungen der Truppen auf 1.049,843,313 Gulden (zu Ili Batzen)und an Geschenke», Friedensgeldern, Pensionen ic. auf 96,825,3tOGulden, zusammen 1,146.868,623 Gulden. — Im zweiten Artikelgiebt der Verfasser statistische Tabellen, die zeigen, daß die Bevöl-kerung deS KanionS Zürich Schwankungen und zweimalige zu starkeAbnahme erfahren, als daß dieselbe etnzlg aus gewöhnlichen Ursa-sachen zu erklären sei.

S) Meyer, 403, 404.