Band 
Zweiter Theil.
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Schwimmen zu entkommen; aber ein Sturz brachte ihnvon neuem in die Gewalt seiner Wächter.'°) Er gestand,daß er versucht habe zu fliehen, weil er sich seiner Schuldbewußt gewesen.") Man sand in einem Strumpfe einZeddelchen des Bürgermeisters, das nicht an ihn gerichtetwar, sondern welches er entwendet hatte, und in einerSeitentasche einen Brief Schlözers, der so anfieng: „Dahaben Sie meine deutsche Hand. Kein Censor, kein In-quisitor, kein Satan soll je erfahren, weder was Sie mirschon geschickt haben, noch was Sie mir künftig schickenwerden." >-) Sein Knecht hatte auf seinen Befehl imHolzschoppen dreizehen Manuskripte sammt sechs gesiegel-ten pergamentenen Briefen unter das Holz versteckt.")Urkunden von der höchsten Wichtigkeit wurden im Fußedes Kastens seiner Magd gefunden, und andere, zum Bei-spiel der kaiserliche Pfandbrief im Strohfacke ihres Bet-tes, einige ganz in der Nähe unter alter Wäsche. ") DerRegistrator Grebel bezeichnete nicht weniger, als fünfund-zwanzig bedeutende Aktenstücke, die Maser ungeachtet derAufforderungen in den öffentlichen Blättern zurückbehaltenhatte.")

Waser gestand gleich im zweiten Verhöre und ehe ernach dem Wellenberg, dem Gefängniß der Staatsverbre-cher, hinüber gebracht war, er habe von diesen Urkundennicht nur einen wissenschaftlichen Gebrauch machen, son-dern sich dieselben im äußersten Nothfalle an andern Ortenzu Nutze machen wollen.^) Aus seinen eignen Geständ-

10) Verhör vom 22. März. 11) Ibl-i.

12) Mever, 406, verglichen mit dem Verhöre vvm 3. und 13. April.Schlözers Bries ist vvm 10. Oktvber 1779.

13) Bericht des Nachgangschreibers, 22. März.

14) Salvmvn Zureich an Bürgermeister und Obere, 17. März.

15) Grebel, Registrator, an Rath, 31. März.

1b) Verhör vvm 22. März und vom 19. April.