Band 
Erster Theil.
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auf ihn geworfen hatte. Schnell zog eine Schaar be-waffneter Neuenburger nach St. Blaife und zerstörtendaselbst die Altäre und die Bilder, um die Mißhandlungdes Mannes Gottes zu rächen. Von St. Blaife zogensie nach Fontaine-Andrö, um auch hier den Bilderdienstzu stürzen. Die Neubekehrten pflegen ihren Eifer durchGewaltthaten darzulegen.

Fast dem ganzen Seeufer entlang war die Reformangenommen worden. Hinter den Weinhügeln, etwataufend Fuß über dem Wasserspiegel, dehnen sich zweiThalgründe aus; das eine ist das lachende, zwischen zweihohen Felswänden gelegene Wiefenthal von Travers; dasandere das Rüz-Thal mit feinen zwanzig Dörfern unddem Schlosse Valangin. Farel stieg zuerst den steilenWeg hinan, der nach dem Rüz-Thäte führte. Zn Be-gleitung des jungen Anton Boive aus der Dauphins, feiteinigen Monaten der Genosse aller seiner Gefahren,begab er sich nach Boudevillers. Dieses Dorf, obgleichim Rüz-Thale gelegen, stand unter Neuenburg . Sietraten in die Kirche ein, als eben der Priester Messelas. Farel fing an zu predigen. Als sein junger Ge-fährte sah, daß das Volk dem Priester, der die Hostieemporhielt, mehr Aufmerksamkeit schenkte, als dem Pre-diger, konnte er sich nicht mehr halten; er riß im Eiferdem Priester die Hostie aus der Hand und rief gegen dasVolk: »Nicht das ist der Gott, den ihr anbeten sollt;da oben im Himmel ist er, in der Majestät des Vatersund nicht in den Händen eines Menschen, wie sie euchvorgeben." Die Priester und ein Theil des Volkes er-grimmten; sie zogen die Glocken, damit Farel nicht ge-hört werde und die Menge zusammenlaufe. Doch Gotterlaubte, daß die beiden Evangelisten entkamen. Auf demRückwege nach Neuenburg wurden sie aber in Valangin