Band 
Erster Theil.
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von etlichen zwanzig Menschen, Männern, Weibern undGeistlichen, angefallen, und unter Schlagen in das Ge-fängniß des Thurmes geführt. Die verwittwetc Frauvon Valangin soll, als der Zug vorbei kam, aus ihremFenster geschrien haben: „Ersäufet sie, ersäufet im Seyondiese lutherischen Hunde, die den lieben Gott verachten."Die Rasenden würden es gethan haben, wenn sie nichtan die gnädigen Herren zu Bern gedacht hätten. DieGefangenen wurden in ein Loch geworfen, aus welchemdie Neuenburger sie mit Gewalt befreiten, sobald ihreGefahr ihnen kund geworden.

Farel ließ sichs aber nicht verdrießen. Er kehrte zwarnicht sogleich selbst ins Rüz-Thal zurück, schickte aberJohann von Bäly, von Cräs aus der Dauphine. Manzeigt noch jetzt in der Nähe von Fontaine den Stein,von welchem Bely predigte, bevor er es durchgesetzthatte, im Tempel auftreten zu dürfen. Die Reform drangzu gleicher Zeit auch noch von einer andern Seite insRüz-Thal. Dieses stößt mit seinem äußersten Ende andas St. Zmmerthal, wo Viel die Messe abgeschafft hatte.Von St. Inner gelangten die Grundsätze der Reformnach Dombresson . Von Norden und Süden verbreite-ten sie sich über das ganze Thal.

Farel ging am Tage der Kirchweihe wieder nach Va-langin ^). Mehrere Bürger von Neuenburg und Va-langin begleiteten ihn. Als er nicht bis zur heil. Stättevordringen konnte, stellte er sich in die Straße und be-gann zu predigen. Da führte der Stallknecht der Gräfinneine Stute herbei .... Doch die Scham gebietet einenSchleier über diesen Auftritt zu werfen. Voll Abscheu

23) War es vielleicht in der Regel der Pfarrer von Neuenkmrg ?Kirchhoser II. 5.