Band 
Erster Theil.
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und Landeron , vom See bis nach Hoch-Burgund demrömischen Kultus abgeschworen hatte.

Als der Statthalter sich in seiner Hoffnung getäuschtsah, mit Hülfe der niedrigen Klasse und der Bauern dasWerk der Bürgerschaft umzustürzen, wandte er sich andie Frau von Orleans und ihre Söhne. Franz, derjüngste der Fürsten , begab sich nach Neuenburg. Manweiß, wie es am Tage nach einer Revolution aussieht:Alles ist mit Trümmern bedeckt, man sieht nur ver-schleudertes Vermögen, Ueberreste, wovon Zeder seinenAntheil begehrt. Die Interessen der Religion beschäftig-ten den Fürsten beim Anblick dieser Ruinen viel weniger,als die Sorge, seine Rechte auf die verlassenen Kirchen-güter geltend zu machen. Zn den meisten Ländern, wodie Reform Eingang gefunden, waren die Geschenke derFrömmigkeit heiligen Zwecken gewidmet worden; manhatte sie für die Bedürfnisse der wiederhergestellten Kirche,zur Gründung von Schulen und Unterstützung der Dürf-tigen verwendet. Der Graf von Neuenburg, sich auf denGrundsatz stützend, daß alles verlassene Vermögen demStaate verfallen fei, erklärte das reiche Erbe der Geist-lichkeit für fein Eigenthum. Zn den Ständen des Landesbildeten die Chorherren die erste der drei Gewalten; nunließ er seine vier Banderets von Neuenburg , Bou-dry, Landeron und Traversthal den Rang einnehmen.Er beschwichtigte den Widerspruch der Herren aus derStadt mit einigen Privilegien und einem Theil des Kir-chenvermögens; das Uebrige wurde verkauft und kam indie Hände der reichsten Bürger. Allen Gewalten war esvon nun an gleich wichtig, das Werk der Reformationzu behaupten.

Was wurde aber aus der neuen Kirche bei dieserPlünderung eines Vermögens, das den Gottesdienst hätte