Band 
Erster Theil.
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willst du unsere Stadt verwirren?" Farel antwortete:„Zch bin kein Teufel; ich bin Gesandter Zesu Christi, undsinne auf Nichts, als daß alle Welt ihn aufnehme. Zchbin in diese Stadt gekommen, um zu versuchen, ob Nie-mand hier sei, der mich zu hören begehre: hier bin ich,bereit euch Rechenschaft von meinem Glauben zu geben." —„Er hat gelästert, rief einer aus der Menge, er istdes Todes schuldig! Zu die Rhone mit ihm! Es ist besser,dieser böse Luther sterbe, als daß er so das Volk verwirre!"Farel erwiederte ihm: „Führe die Sprache Gottes, undnicht die des Caiphas!" Zetzt erhoben sich alle unter-großem Tumult und schrieen: „Tödtet, tödtet diesen Lu-ther!" Sie schlugen ihn um die Wette, bis es einemSyndic gelang, ihn ihren Händen zu entreißen. Manbrachte ihn in ein Schiff, das ihn heimlich zwischen Morges und Lausanne ans Land setzte. Bald langte er in Grand-son an?).

Farel trug aber Genf in seinem Herzen mit sich. Alser in Grandson einen jungen Prediger aus der Dau-phins antraf, überredete er denselben, dorthin zu gehen.Am 3. Nov. kam Froment nach Genf, sich Gott anver-trauend, dem es gefällt, durch das, was schwach ist vor derWelt, die Starken zum Falle zu bringen. Er kannte Nie-manden in der Stadt; er wußte nicht, wo er sein Haupthinlegen sollte. Die Männer, welche früher das Evan-gelium anzunehmen geneigt schienen, hatten sich durch denEmpfang, welcher Farel zu Theil geworden, so einschüch-tern lassen, daß sie ihre Gedanken nicht kund geben

2) Les sots8 st festes merveilleux äs I» eile 6s Keiisve, nou-vellemeiU converUs n I'Lvsnxils, pur k-romeol. - Oensvnissliluta, von Spanheim. — Roset III. 1. kucdnt III. 87.Kirchhofer I. 158. lennns 6e lussis, 45. — 8poo, 4.Noten von Gautier, 215.