Band 
Erster Theil.
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schlagen, daß es nicht mehr möglich werden konnte, sieauszurotten H.

Schon war Froment in Begleitung Dumoulins, einesGehülfen seines Werkes, in die Stadt zurückgekehrt; beidepredigten, bald heimlich in den Häusern, bald mitten inden Straßen und an den Kreuzwegen. Je aufgebrachterdie Priester und der Rath sich gegen sie bezeigten, destomehr hielten es die Reformirten für Pflicht, sie zuvertheidigen. Unter ihren Gegnern befanden sich man-che jener Männer voll Edelsinn, die viele Zahre langfür die Freiheiten Genfs gekämpft hatten, und welcheglaubten Gott zu opfern, wenn sie sich der Reformwidersetzten. Um „den Kaminpredigern" — so nann-ten sie Froment und Dumoulin — den Mund zu schlie-ßen, verfielen sie auf den Gedanken, den berühmtenPrediger Furbity, Doctor der Sorbonne, nach Genf kommen zu lassen, in der Meinung, seine Worte würdenals Orakelsprüche aufgenommen werden. Die Geistlichkeitverordnete, daß er in der Hauptkirche predigte, ob-gleich es nach der Sitte im Kloster seines Ordenshätte geschehen sollen. Mit einer starken Schutzwachewurde Furbity in die St. Peterskirche begleitet. DerHülfe des Raths und der Priester versichert, ließ ersich freien Lauf. Er donnerte ohne Erbarmen gegendie Ketzer und ihre Beschützer, gegen die Arianer,Sabellianer und Deutschen , die schlimmer seien, alsder ungläubige Türke. „Wo sind sie?" rief er aus,„diese schönen Prediger? Warum zeigen sie sich nuran den Orten, wo sie Unwissende und arme Weiberberücken können?" Als Froment dies hörte, stand ermitten in der Versammlung auf, winkte mit der Hand,

1) le-mne äs sussie. — Register. — Die angeführten Quellen.