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schwornen, im Begriff, die Thore der Stadt zu öffnen,und das verabredete Zeichen — eine rothe Fahne — aufdie Mauer zu pflanzen, als plötzlich eine Fackel den Peters-thurm hinanftieg, verschwand, von Neuem flieg, und sichendlich befestigte, wie der Stern Genfs auf dem Wegeseiner Feinde. Die Syndics hatten den Verrath an einigerUnordnung der Artillerie entdeckt. Die Verschwornenwurden fest genommen; die Savoyarden zogen ab, siesagten: „ Es ist aus; man hat uns verrathen; wir werdennimmer in Genf einziehen, da uns dieser Streich miß-lungen ist."
Während der folgenden Tage verließen die zurückge-bliebenen Mammeluken die Stadt und vereinigten sich mitden frühern Flüchtlingen. Eine Meile von Genf , auf einemvon der Rhone bespülten Hügel, stand das Schloß Peney,das dem Bischof gehörte; Peter de la Beaume überließes ihnen. Sie sammelten sich dort in großer Anzahl, undbildeten den Heerd unaufhörlicher Feindseligkeiten. Baldgab ihnen der Bischof auch noch das auf der andernSeite der Stadt gelegene Schloß Zufsy; und nachdem derHerzog Besatzung in Gaillard gelegt, war Genf von allenSeiten eingeschlossen. Drei bis vier Stunden in derRunde war gar keine Sicherheit mehr. Die Felder wurdenverwüstet. Die Kaufleute, sogar die aus den Kantonen,wurden mißhandelt und geplündert. Ohne auf BernsDrohen zu achten, wüthete der Adel des Waadtlandesgegen Alles, was Genf gehörte. Der Bischof verlegteseinen Sitz nach Gex, und versammelte daselbst die Priesterseines Sprengels. Alle versprachen Beiträge zur Unter-haltung des Krieges. Ein Znterdict wurde gegen Genf ausgesprochen. Der Papst bestätigte den Bann. ZmVertrauen auf den Kaiser, schien der Herzog die Machtder Berner nicht mehr zu fürchten. Ohne Erfolg wurden