Band 
Erster Theil.
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hatten, um sich dahinter zu verschanzen. Nun bedientensich die Leute im Schlosse ihrer Hakenbüchsen so trefflichdaß mehrere der Belagerer auf dem Platz blieben;worauf der Kriegshaufe sich schleunig nach Genf zurück-zog. Die Flucht geschah um so schneller, als die Bauern,mit Tagesanbruch erwacht, von allen Seiten zusammen-liefen und sich gegen die Bürger schaarten. „Man hatuns verrathen," sagten diese. „Habet ihr nicht ge-sehen, wie Bischofs, von den Verräthern wohl gekannt,die Reihen auf- und ablaufen konnte, ohne daß sie aufihn schössen?" Sie hätten viel darum gegeben, den Streichunterlassen zu haben, denn sie dachten, man werde sieauslachen, wie es auch wirklich geschah. Man behauptete,es seien in jener Nacht nur sechszehn Mann im Schloßgewesen ^).

Die Prediger waren es, welche den Muth wieder-aufrichteten. „Setzt eure Hoffnung auf Gott, " sagtensie, „so wird Gott euch retten." Täglich baten sie denHerrn, er möchte seine Sache vertheidigen, und denGenfern die Mittel zu ihrer Befreiung offenbaren. Nichtnur in den Kirchen oder in Privatversammlungen ließensie sich hören, sondern auch auf den Mauern, auf derWache, Nachts wie am Tage. Die Soldaten, anstatt,wie noch vor kurzem, schlechte Weiber bei sich zuhaben, brachten ihre Stunden damit zu, Farels, Viretsoder Froments Lehren der Gottesfurcht anzuhören. Einneuer Eifer beseelte bald Alles wieder. Der Rath hattebeschlossen, nichts in der Umgebung Genfs zu lassen, wasdie Annäherung des Feindes verbergen konnte, die Bäume

17) äennne äs äus8ie. — Froment. Register. — Bischoffs Bericht,in den Archiven von Bern . — Er wurde abberufen und durch D.Dittlinger ersetzt.