Band 
Erster Theil.
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das Abendmahlbrod vergiften wollen; das Volk glaubteAlles, was mit seiner Leidenschaft übereinstimmte. DerRath, der sich zwischen den Priestern und den Predigern,zwischen dem, was gewesen war, und dem, was werdensollte, in der Mitte hielt, bemühte sich, die Reformirtenim Zaume zu halten und nicht sich selber mit ihnen fort-reißen zu lassen. Er wählte zum Fastenprediger einenMönch, Franziskaner von Gewand, aber im Herzen einReformirter. Unter starker Begleitung begab sich derselbein die Kirche St. Germain. Als seine Gegenwart einenTumult verursachte, zeigten sich die Herren fest und be-straften dessen Urheber. Zu derselben Zeit erhielten dieEinwohner von St. Gervais , welche einen lutherischenPrediger verlangt hatten, einen Abschlag; der Rath wolltenicht den Anschein haben, er ließe sich hinreißenMittlerweile erschien einer der angesehensten Männer derStadt, Zakob Bernard aus dem Minoritenkloster, vordem Rathe, und verlangte ein öffentliches Religionsge-spräch. Der Senat glaubte in diesem Vorschlage einMittel zu erblicken, um Zeit zu gewinnen, aufzuklären,die Gemüther zu vereinigen und die Reformation in einbesseres Geleise zu bringen. Er bewilligte also das Ver-langen des Bruders Zakob, veranstaltete die Disputationunter seinem Namen und lud die einheimischen und fremdenGelehrten zur Theilnahme ein. Der 31. Mai war zurZusammenkunft bestimmt.

Man begreift, welche Freude die Reformirten hatten.„ So machten es in den alten Zeiten die Könige in Zsrael,bevor sie die Gräuel des Götzendienstes zerstörten. So-bald sie die Betrügereien der falschen Propheten erkannten,

21) Register. — Noset, — Fwment.vm. Vd.

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