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welche die blinde Menge dem Baal zuführten, versammeltensie das Volk, wandten sich an den Gott des Himmels, undGott entschied für sie auf eine wunderbare Weise." DiePrediger anerboten sich, in den Tod zu gehen, wenn sienicht mit der heiligen Schrift die Wahrheit dessen, wassie lehrten, behaupten könnten. Unter Trompetenschallwurde jeder Streit in der Stadt untersagt und befohlen,„sich auf ein freies Gespräch vorzubereiten." An die Thorewurden starke Wachen gelegt. Die Vorsitzer und Schrei-ber der Versammlung, gleichmäßig aus beiden Theilengewählt, nahmen Platz, und die Schranken wurden denKämpfenden geöffnet.
Aber man sah sich getäuscht. Bernard und die Pre-diger traten vor; von ihren Gegnern erschien Niemand.Der Bischof hatte den Geistlichen, der Herzog seinen Unter-thanen verboten, an der Disputation Theil zu nehmen.Von so vielen Priestern und Mönchen, die Genf besaß,fand sich bei den ersten Verhandlungen nur JohannChappuis ein, der im Herzen schon bekehrt war. Für-bity, dem man sein Gefängniß öffnen wollte, damiter an dem Kampfe Theil nähme, schüttelte den Kopfund bat, ihn im Frieden zu lassen. Der Fürsprecher derrömischen Sache war ein aus der Sorbonne verjagterDoktor, der so sprach, daß man nicht errathen konnte,ob er es mit dem Papst halte, über den er viel Böseszu sagen wußte, oder mit dem Evangelium, dessen Sittener nicht hatte. Am wahrscheinlichsten ist es, Caroli habenur seine Gelehrsamkeit entfalten und sich beim Rathe inGunst setzen wollen. Indem er das Wort ergriff, erklärteer, daß, wenn er auch Einwürfe mache, es nicht darumgeschehe, weil er die Lehre der Prediger mißbillige, son-dern in der alleinigen Absicht, an den Tag zu bringen, wiestark die Wahrheit Christi sei. Die alte Kirche hatte also