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engherzig es auch sein mochte, schlug nicht bei dem NamenGenf ! welcher Muth entflammte sich nicht! welcher Eifererbebte nicht vor Ungeduld! Böte sich die Gelegenheit dar,diese Theilnahme nachdrücklich zu beweisen, würde mansie nicht ergreifen? Claude Savoie langte in Neuenburgan, um sich dessen zu versichern ").
Er schilderte die Hungersnoth in Genf , seinen Jam-mer und unausweichlichen Untergang; dann beschworer die Neuenburger, den so hart von Glaubensfeindenbedrängten Brudern beizustehen. „Wir wollen, sagtendie Neuenburger unter einander, ihnen zu Hülfe eilen,und zwar auf unsere Kosten und mit unserer ganzenMacht." Sie theilten diesen festen Entschluß ihren Waffen-brudern in den Bergen und im benachbarten VernerGebiete mit. Bald standen neunhundert Mann unterden Waffen, so biedere und beherzte Streiter, als dieSchweiz je besessen. Ein alter Hauptmann, Zakob Wilder-muth, versprach ihnen, sie schnell anS Ziel ihres Mar-sches zu führen. Sie brachen am 7. Oktober zur Nacht-zeit auf, als ihnen der Statthalter, Herr v. iprangins,mit der Ungnade der Frau von Longueville drohte, wennsie nicht nach Hause gingen. Einstimmig erklärten sie:„Wir können die Christen von Genf , die das Evan-gelium predigen lassen gleich uns, nicht elend umkommensehen, und für etwas anderes bekriegt man sie nicht; fürdiese Sache wollen wir Alle sterben." — Weiber drohtenihren Männern, wenn sie sich aufhalten ließen, stattihrer auszuziehen; ja einige thaten dieß. Die ganze