Band 
Erster Theil.
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fanden weder Lebensmittel noch Einwohner, da sich diesemit ihrer besten Habe geflüchtet hatten. Zn der Nachtzeigten sich nahe bei der Wache, von den Savoyarden ge-sandt, drei junge Bursche, und ließen sich festnehmen.Sie gaben vor, die Genfer haben sie ihren Freunden alsFührer entgegengeschickt. Am Fuße des Berges liegt dasDorf Gingins ; unsere Tapfern brachen, in der Hoffnung,einige Lebensmittel daselbst zu finden, gleich bei Tages-anbruch auf; aber sie hatten zum Frühstück ein Gefechtzu liefern.

Zn der Ebene warteten auf die Schweizer , gutenMuthes, sie alle zu fangen, drei- bis viertausend MannSavoyarden , Ztaliener, Spanier, sowohl Fußknechte alsReiter. Der kleine Haufen der Schweizer war schlechtbewaffnet. Kaum hundert führten Musketen, die andernnur Schwerter. Indessen trieb sie der Hunger schnellenSchrittes den Berg hinunter. Anstatt sie in das Dorfzu führen, ließen sie die Verrather, welche sie leiteten,auf eine Wiese deutend, wohin sie Lebensmittel zu bringenversprachen, in einen Hohlweg einrücken, wo kaum zweiMann neben einander marschiren konnten. Ein Bachlief mitten hindurch, zu beiden Seiten eine starke Hecke.Nachdem sie die Schweizer an diese Stelle gebracht,eilten die drei Führer, die Savoyarden zu holen. Diesenäherten sich auf Schußweite, worauf Lugrin, einer ihrerOffiziere, zu unterhandeln verlangte. Wildermuth trathervor und bat für seine Leute um Durchzug nach Genf .„Den geben wir euch nicht." — „So werden wir ihnnehmen," hatte er kaum versetzt, als ein Soldat mit demKolben seiner Büchse ihn zu Boden schlug. Zetzt be-gann das Gefecht. Wildermuth, der sich wieder aufraffte,trat in die Reihen der Seinigen, die eng an einandergeschlossen und wohl bedeckt das Feuer der Savoyarden